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September 16 2018

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Brandgefährlich: So marode ist der Brandschutz in Europas Atomkraftwerken

Von Betreibern, die auf Zeit spielen – und Behörden, die sie gewähren lassen


Deutsche Atomkraftwerke haben ein Sicherheitsproblem: ihre Brandschutzklappen sind Jahrzehnte alt. Unterlagen aus dem Inneren des französischen Atomgiganten EDF zeigen, mit welchen Tricks Betreiber die erlaubten Grenzwerte einfach selbst ändern. Und wie Aufsichtsbehörden alles absegnen – auch in Deutschland. Dies ist auch die Geschichte zweier Whistleblower, die vergebens warnen. Eine gemeinsame Recherche mit dem RTL Nachtjournal und Mediapart.

Dietmar Krause muss 500 Höhenmeter überwinden, um sich sicher zu fühlen. Serpentine um Serpentine schraubt er sich in seinem Mercedes den Berg hinauf. Das Handy klingelt. „Nein, Schatz”, raunt er in den Hörer. „Mach dir keine Sorgen. Ich erzähle nicht zu viel.” Dann kommen wir auf der Bergkuppe an. 

Es ist ein grauer Morgen Anfang März. Die kalte Bergluft ist beißend kalt, auf den umliegenden Gipfeln liegt noch Schnee. Der Wirt des Berghauses Oberbölchen begrüßt Krause mit Handschlag. Sonst ist da nur noch ein Pärchen mit Motorrad. Keiner hört hier, welche Betriebsgeheimnisse er preis gibt, aus dem „Pulverfass”, wie Krause es nennt. Er meint das Atomkraftwerk Gösgen, das tief unten in der Ebene liegt und für das er lange gearbeitet hat. Sein einstiger Arbeitgeber würde Krause für das, was zu sagen hat, wohl verklagen.

Krause, der eigentlich anders heißt, wirkt nicht wie ein ängstlicher Typ. 1,90 Meter, kräftig. Ein Tüftler mit schwieligen Händen, die von mehr als 30 Jahren Arbeit an Kabeln und Maschinen erzählen. Wann genau in diesen 30 Jahren als AKW-Techniker er zu der Überzeugung kam, dass die Atomkraft nicht beherrschbar ist, kann er nicht mehr sagen. Sie reifte mit dem Alter des Meilers. 

Krause breitet Fotos auf dem Tisch aus. In dicken Betonwänden sieht man graue Brandschutzklappen, daneben verkratzte Plaketten. Die Nummern der Räume, die die Klappen im Brandfall voneinander trennen sollen, lassen sich nur schwer erkennen. „Das ist uralte Technik“, sagt Krause. 

In breitem Schweizerdeutsch redet er sich immer mehr in Rage. In den 90er-Jahren habe er noch Geld für den Brandschutz ausgeben können. Um Kabel neu abzuschotten oder sie einfach nur regelmäßig zu warten. Das habe sich geändert: „Zuletzt wurde nur noch gespart.“



...





https://correctiv.org/recherchen/stories/2018/09/12/feuergefahrdet-so-altersschwach-ist-der-brandschutz-in-europas-atommeiler/


September 15 2018

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The possible collapse of a second Hanford tunnel storing radioactive waste is both more likely than thought a year ago and the effects potentially more severe, according to Hanford officials.

The risk of failure, based on Department of Energy nuclear safety standards, has increased from “unlikely” to “anticipated,” and the potential severity has been increased from “low” to “moderate,” according to the ranking.

The severity of the possible collapse is still not ranked as “high,” but it would be a significant event with the potential for the airborne release of radioactive particles, said Dan Wood, chief operating officer of the CH2M Hill Plateau Remediation Co., a Hanford contractor.




https://www.tri-cityherald.com/news/local/hanford/article217470425.html

August 21 2018

August 06 2018

August 6, 1945 - atomic bombing on Hiroshima, Japan

Reposted frommr-absentia mr-absentia
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“In Hiroshima, there are permanent shadows caused by the intensity of the blast from the bomb that was dropped. Nuclear bombs emit EM(electromagnetic) radiation which was absorbed by the people or objects that were in front of the radiation. So if they were far enough away from the blast, they wouldn’t have been incinerated, but still would have cast a shadow.

Since thermal radiation is light, and since light travels from a central point, everything in its path is burned except when there is something blocking it, so it creates this shadow effect. The surfaces behind the matter (the objects you see the shadows of) received much less radiation bleaching so there is a visible difference.”

— from unexplained-events.com

Reposted frommr-absentia mr-absentia

August 03 2018

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wir bösen schweizer stellen den armen franzen das wasser für ihre tollen, sauberen akws ab...
muahaha... hätten die doofen mal auf erneuerbare gesetzt ! https://www.facebook.com/Le-c%C3%B4t%C3%A9-obscur-du-nucl%C3%A9aire-fran%C3%A7ais-128040743948996/

August 02 2018

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Le point d’entrée du nucléaire en France se situe dans l’Aude, aux portes de Narbonne, à l’usine de Malvési. Mais la longue route de l’uranium commence pour l’essentiel en Afrique et en Asie (notamment au Kazakhstan) et dans une moindre mesure au Canada et en Australie. Contrairement à ce que l’on veut nous faire croire, le nucléaire n’assure en rien notre indépendance car 100 % de l’uranium utilisé dans nos centrales est importé.

Cet uranium est extrait dans des conditions déplorables, auxquelles aucun travailleur français n’accepterait d’être soumis, et dans des pays où les conditions de sécurité et de santé publiques sont ignorées. Le nucléaire est ainsi emblématique d’une industrie aux pratiques coloniales.






https://tvlanguedoc.com/narbonne-point-dentree-du-nucleaire-en-france/
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Le point d’entrée du nucléaire en France se situe dans l’Aude, aux portes de Narbonne, à l’usine de Malvési. Mais la longue route de l’uranium commence pour l’essentiel en Afrique et en Asie (notamment au Kazakhstan) et dans une moindre mesure au Canada et en Australie. Contrairement à ce que l’on veut nous faire croire, le nucléaire n’assure en rien notre indépendance car 100 % de l’uranium utilisé dans nos centrales est importé.

Cet uranium est extrait dans des conditions déplorables, auxquelles aucun travailleur français n’accepterait d’être soumis, et dans des pays où les conditions de sécurité et de santé publiques sont ignorées. Le nucléaire est ainsi emblématique d’une industrie aux pratiques coloniales.






https://tvlanguedoc.com/narbonne-point-dentree-du-nucleaire-en-france/
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STOP Nucléaire Drôme-Ardèche
  D'après le Français moyen, le nucléaire nous sauve - de la pollution - de la pénurie - de la canicule...


August 01 2018

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UK officials could soon begin burying radioactive waste under some of the country’s national parks and areas of outstanding natural beauty, according to new plans backed by the British government.

Nuclear waste is currently being stored at above-ground facilities across the UK but it is hoped that deep geological burials will provide a long-term solution to the problem of mounting leftovers. The plans were published in January but have now been bolstered by the support of MPs on the Business, Energy and Industrial Strategy (BEIS) Select Committee.




https://www.rt.com/uk/434729-nuclear-waste-national-park/




July 30 2018

July 25 2018

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NWA Schweiz

Mühleberg wird cool!

In Mühleberg wird die Beladung mit Brennelementen so gemanagt, dass man bis zur Stilllegung möglichst wenig davon verschwendet. Man lässt die Brennelemente auch noch im Reaktor, wenn sie nicht mehr 100% der Leistung bringen. Das hat auch den Vorteil, dass nach dem Ende des Leistungsbetriebes alles etwas schneller abkühlt.

Das heisst konkret:
Schon am 16. Juli 2018 lief Mühleberg mit nur noch 98% der Leistung, stetig abnehmend bis am 18. August 2018, wo man es für die Revision abschaltet.

Das passt tiptop zur wettermässig zu hohen Temperatur der Aare, die man mit weniger Leistung etwas weniger aufheizt. Umweltfreundlich! (Das war natürlich ironisch gemeint.)

Nach dem Wechsel von einem Sechstel der Brennelemente ...


... lesen Sie den vollständigen Artikel auf unserer Webseite:

https://nwa-schweiz.ch/349

Stilllegung von Fessenheim könnte sich erneut verzögern

Flamanville/Stuttgart (dpa/lsw) - Das umstrittene Atomkraftwerk Fessenheim in unmittelbarer Nähe zur deutschen Grenze könnte länger am Netz bleiben als gedacht. Hintergrund ist, dass der neue französische Kernreaktor in Flamanville am Ärmelkanal wegen Baumängeln ein Jahr später ans Netz gehen soll. Die Folgen für die Nutzung der beiden Reaktoren würden geprüft, teilte der Betreiber EDF am Mittwoch mit. Das Kraftwerk Fessenheim im Elsass soll nach bisherigen Plänen solange laufen, bis der Reaktor in Flamanville den Betrieb aufnimmt. Es ist das älteste noch laufende Atomkraftwerk Frankreichs. Kritiker sehen es als Sicherheitsrisiko.

Das Ziel sei nun, den Brennstoff im letzten Quartal 2019 einzusetzen, teilte EDF mit Blick auf Flamanville mit. Zuletzt war die Inbetriebnahme für Ende 2018 angepeilt gewesen. Zudem steigen die Gesamtkosten laut EDF um 400 Millionen Euro auf nun 10,9 Milliarden Euro. Der Start des Kraftwerks hat sich bereits mehrfach verzögert.

Baden-Württembergs Umweltminister Franz Untersteller kritisierte die französische Regierung dafür, das Abschalten von Fessenheim an die Inbetriebnahme des neuen Reaktors in Flamanville zu koppeln. "Wenn es so ist, dass sich mit der erneuten Verzögerung in Flamanville auch das Abschalten des Atomkraftwerks in Fessenheim nochmals nach hinten verschiebt, erhöht die französische Regierung das unzumutbare Sicherheitsrisiko für die Bürgerinnen und Bürger in der Region weiter", erklärte er. "Ich erwarte von der französischen Regierung, uns endlich einen verbindlichen Abschalttermin für Fessenheim mitzuteilen."



https://www.sueddeutsche.de/news/wirtschaft/atomkraft---stuttgart-stilllegung-von-fessenheim-koennte-sich-erneut-verzoegern-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-180725-99-295782

8470 e4cd 500

Die Reaktoren Doel 3 und Tihange 2 seien weitgehend unbedenklich - so ein Gutachten. Doch daran haben Mitarbeiter eines Atomkonzerns mitgewirkt, der von einem Weiterbetrieb der Reaktoren profitieren würde.


Dass in der Reaktor-Sicherheitskommission (RSK), dem wichtigsten Beratungsgremium der Bundesregierung in Sachen Atomsicherheit, auch Vertreter der Kernindustrie sitzen, ist nicht neu. Genauso wenig wie die Befürchtung, dass es dadurch zu Interessenskonflikten kommen kann. Deshalb sieht die Satzung der RSK auch vor, dass beim Verdacht der Befangenheit einzelne Mitglieder der Kommission von bestimmten Beratungen ausgeschlossen werden sollen.

Im Fall des aktuellen Gutachtens, das die Reaktoren Doel 3 und Tihange 2 trotz ihrer zahlreichen Risse in den Druckbehältern als weitgehend unbedenklich erscheinen ließ, ist das aber nicht geschehen. Zwei Mitarbeiter des Atomkonzerns Framatome saßen in dem federführenden Ausschuss, der eben dieses Gutachten ausgearbeitet hatte. Der Vorsitzende der RSK, Rudolf Wieland, sieht darin - ebenso wie das Bundesumweltministerium - keinen Anlass für den Verdacht der Befangenheit. Er sehe diesen "nur dann, wenn die so eingebunden sind, dass sie in dem Thema auch bei ihrem Arbeitgeber irgendwie mit diesem Thema involviert sind", sagt er. "Wenn das nicht der Fall ist, sehe ich da auch keinen Anlass."

Intensive wirtschaftliche Verbindungen

Framatome selbst begründet seine Mitarbeit in der RSK mit seiner "kerntechnischen Kompetenz". Die wirtschaftlichen Verbindungen zwischen Framatome und den begutachteten Reaktoren beziehungsweise deren Betreiberfirma sind jedoch äußerst intensiv. So war das Unternehmen bereits am Bau der Reaktoren beteiligt - und damit möglicherweise auch an allen Ungereimtheiten bis hin zum Verschwinden wichtiger Dokumente.

Bis heute liefert Framatome über sein Werk im niedersächsischen Lingen Brennelemente nach Doel und Tihange. Erst vor zwei Jahren erhielt der Atomkonzern einen millionenschweren Wartungsauftrag für das AKW Doel. Und über den Mutterkonzern EDF ist Framatome sogar Miteigentümer der umstrittenen Reaktoren.

Für Oliver Krischer, Bundestagsabgeordneter aus der Region und Fraktions-Vize der Grünen im Bundestag, sind das genug Anzeichen für eine Befangenheit. "Es kann doch nicht sein, dass Personen die Sicherheit von Atomkraftwerken beurteilen, die von dem Weiterbetrieb der Anlage in irgendeiner Weise profitieren", kritisiert er. "Dass so etwas nicht geht, dass sowas Befangenheit ist, weiß jeder Kommunalpolitiker."

Dampf steigt aus den kühltürmen des atomkraftwerks doel bei antwerpen (archivbild vom 26.02.2016). | bildquelle: dpa

Vorwurf schwerer methodischer Fehler

Kritik an der RSK und ihrem jüngsten Gutachten kommt auch aus Baden-Württemberg. Der Chef der Atomaufsicht des Landes, Gerrit Niehaus, wirft dem Vorsitzenden der Kommission in einer Mail schwere methodische Fehler vor. "Von einem hochrangigen Expertengremium, das nach seinem Selbstverständnis das Bundesumweltministerium nach dem Stand von Wissenschaft und Technik zur Schadens- und Risikovorsorge berät, ist mehr zu erwarten, als eine ingenieurtechnische Abarbeitung vorgelegter Untersuchungen", heißt es in dem Schreiben, das dem WDR vorliegt. Niehaus kommt zu dem Schluss: "Das Risiko eines katastrophalen Unfalls ist nicht mit der Sicherheit ausgeschlossen, die Recht und Gesetz verlangen."

Mit anderen Worten: Der Betrieb von Doel-3 und Tihange-2 ist eigentlich nicht rechtmäßig. Als Konsequenz fordert der oberste Atomaufseher Baden-Württembergs eine Richtigstellung gegenüber der Öffentlichkeit. Der Grünen-Abgeordnete Krischer verlangt hingegen gleich ein neues Gutachten - von unabhängigen Experten jenseits der Reaktor-Sicherheitskommission.





https://www.tagesschau.de/kritik-tihange-gutachten-101.html

July 24 2018

i12bent: July 25, 1946 – As part of ‘Operation Crossroads’ - the USA’s attempt to develop a nuclear arsenal - an atomic bomb is detonated underwater in the lagoon of Bikini atoll. The horror, the horror…

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July 23 2018

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Büchel ist überall - atomwaffenfrei.jetzt
Heute sind Friedensaktivist*innen in den Fliegerhorst Büchel eingedrungen, um gegen die dort stationierten Atomwaffen zu protestieren. Was sie dabei angetrieben hat? Das erfahrt ihr hier: https://bit.ly/2LFz0Ct
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