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April 28 2018

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De reactor van de kerncentrale Doel 1 in Beveren is stilgelegd als gevolg van een lek in het nucleaire gedeelte. Dat heeft uitbater Engie Electrabel aan het Belgische TV Oost bevestigd.

De lekkage werd begin deze week vastgesteld in het koelsysteem van de reactor. Het herstel verloopt erg moeizaam, omdat de radio-actieve straling in dat deel van de kerncentrale zeer groot is. Tegenover TV Oost heeft Nele Scheerlinck, woordvoerder van kerncentrale Doel, tekst en uitleg gegeven over de lekkage. De oorzaak zou een barst zijn in een waterleiding in het hart van de kerncentrale. Het zou voor het eerst zijn dat dit type leiding gesprongen is. Daarom wordt nu gezocht naar de exacte oorzaak en een passende oplossing.

Straling
Dat is echter niet eenvoudig. Scheerlinck geeft aan dat medewerkers die de herstelwerkzaamheden moeten uitvoeren aan de leiding maximaal een uur aan een stuk kunnen werken op die locatie, vanwege de hoge stralingswaarden. "In een uur tijd krijgt een medewerker de maximale hoeveelheid straling die wij hanteren. Onze norm ligt lager dan de wettelijke voorschriften."

Mensen in de omgeving van de kerncentrale lopen geen gevaar. Door de leiding is er wat water verloren gegaan. "Maar niet veel. Het is ver onder de limieten die een automatische stop zouden veroorzaken. Er is geen impact op de veiligheid."

Onderhoud
Het onderhoud aan de reactor stond eigenlijk gepland tussen 29 mei en 1 oktober. Engie Electabel heeft nu besloten om het onderhoud meteen uit te voeren. De einddatum van 1 oktober blijft daarbij wel hetzelfde.

Het gebeurt wel vaker dat reactoren in Doel of Tihange, de andere kerncentrale in België, zonder vooraankondiging worden stilgelegd. In buurlanden is veel bezorgdheid over de veiligheid. Vorige week zaterdag deden zo'n 250 mensen in België, onder wie ook Nederlanders, aangifte tegen de Belgische staat, de uitbater en de Belgische atoomwaakhond FANC.

Gammel
Actiegroepen uit Nederland, België en Duitsland willen met hun actie bereiken dat de volgens hen 'gammele' kernreactoren worden gesloten. Zij voerden daarvoor onder meer het grote aantal storingen en stilleggingen aan. 

Doel 1 werd in 1975 in gebruik genomen en is de oudste kerncentrale van België. In februari 2015 werd hij na veertig jaar stilgelegd, maar aan het einde van dat jaar werd hij weer op het elektriciteitsnet aangesloten. De Belgische regering heeft afgesproken dat de centrales uiterlijk in 2025 dichtgaan.




https://www.limburger.nl/cnt/dmf20180428_00060731/belgische-kernreactor-stilgelegd-na-lek-in-nucleair-gedeelte

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«Es fehlen Erträge von durchschnittlich 2 bis 4 Rp./ kWh, was zu gesamtschweizerischen Verlusten in der Grössenordnung von jährlich rund CHF 1 Mrd. führt», behauptete die Stromwirtschaft vor einem Jahr in ihrer Broschüre «Wasserzins», die vom Verband Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen (VSE), dem Schweizerischen Wasserwirtschaftsverband (SWV) und von Swisselectric (SE) herausgegeben wurde.

Dabei ging es nicht etwa um die Verluste der Atomkraftwerke, sondern laut Strombranche um die angeblichen Verluste mit dem wertvollen Strom aus der Wasserkraft. Das Ziel war klar und die Strategie allzu durchsichtig: Die Stromkonzerne wollten Millionen-Subventionen und verlangten zudem eine massive Senkung der Wasserzinsen. Die StromkundInnen und die Gebirgskantone sollten für die jahrelange Misswirtschaft der Stromkonzerne blechen.


https://www.infosperber.ch/Artikel/Umwelt/Strombranche-gaukelte-eine-Milliarde-Verlust-vor

April 27 2018

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Heute ist der 32. Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl. Die radioaktive Wolke zog daraufhin über halb Europa. Atomkraft kann niemals sicher sein. Deswegen wollen wir 100% erneuerbare Energien!

April 24 2018

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NWA Schweiz


STRAHLENDE ZEITEN - Eine Ausstellung über die Atomkraft am Hochrhein

Die Ausstellung öffnet am Donnerstag 26.April, dem 32. Jahrestag der Atomkatastrophe von Tschernobyl eröffnet um 18:00 Uhr im Foyer des Kreistagsaales im Landratsamt Waldshut.

Die Ausstellung ist vom Freitag 27. April bis Freitag 25. Mai zu den Öffnungszeiten des Landratsamts zu sehen nthori, Peter Schütz, Christel Steier, Daniel Waldner, Ilse Werner, Gillian White

Die Ausstellung ist vom Freitag 27. April bis Freitag 25. Mai zu den Öffnungszeiten des Landratsamts Waldshut zu sehen.







https://www.fricktal.info/regionen/ueberregionales/140923-%C2%ABstrahlende-zeiten%C2%BB-%E2%80%93-fricktaler-k%C3%BCnstler-beteiligen-sich-an-ausstellung-in-waldshut.html

April 23 2018

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Die Menschen, die nach Fukushima 2011 zwangsevakuiert wurden, müssen seit 2017 wieder in die 30 Kilometerzone zurückziehen. Man sagt ihnen, die verstrahlte Erde sei abgetragen, doch die Säcke mit der Erde stehen oft noch neben den Häusern. Ich habe selbst Eltern erlebt, die mit Geigenzähler die Wege abgehen um herauszufinden, wie ihre Kinder am wenigsten belastet belastet zur Schule kommen.






http://www.kn-online.de/Nachrichten/Schleswig-Holstein/Kieler-nach-Besuch-in-Fukushima-Opfer-der-Atomkatastrophe-werden-geaechtet

Schluss mit diesem gefährlichen demokratiepolitischen Trauerspiel!


Sonntags-Rede von Regula Rytz auf der Rheinbrücke in Waldshut.


Liebe Freundinnen und Freunde. Wir treffen uns heute auf einer Rheinbrücke. Diese Brücke verbindet Deutschland und die Schweiz. Sie verbindet Baden-Württemberg mit dem Kanton Aargau, sie verbindet uns als Nachbarn und sie verbindet unseren Widerstand. Den grenzüberschreitenden Widerstand der Menschen gegen ein zynisches Experiment mit ihrer Sicherheit.

Nie hätte ich geglaubt, dass wir heute wieder auf die Strasse gehen müssen. Nie hätte ich geglaubt, dass die Axpo das älteste AKW der Welt nach drei Jahren Pannen-Pause wieder in Betrieb genommen wird. Nie hätte ich geglaubt, dass das Eidgenössische Nuklearsicherheits-Inspektorat ENSI grünes Licht gibt für diesen verantwortungslosen Entscheid. Die Schweizer Atomaufsicht hat sich von der der Betreiberfirma Axpo richtiggehend weich klopfen lassen. 12 Mal hat sie nein gesagt. Nun ist sie umgefallen.

All dies geschieht gegen den Willen der Bevölkerung. Der Bevölkerung in Deutschland und der Bevölkerung in der Schweiz. Die Schweiz ist ja immer wieder stolz auf ihre demokratischen Traditionen. Doch was hier passiert ist ein demokratiepolitisches Trauerspiel. Die Anti-AKW-Bewegung kämpft seit über 40 Jahren gegen die gefährliche und unermesslich teure Atomenergie. Nach der schweren Atomkatastrophe von Fukushima haben auch die Regierungen in Deutschland und in der Schweiz endlich begriffen, dass man die Energiewende nicht mehr länger hinausschieben kann. Im Gegensatz zu Deutschland ist der Reformeifer in der Schweiz allerdings rasch erlahmt. Nur dank einer Volksinitiative der Grünen konnten wir 2017 das neue Energiegesetz überhaupt über die Ziellinie retten. Es ist alles andere als ehrgeizig oder innovativ. Aber immerhin verbietet es den Bau neuer AKW in der Schweiz.

Doch die Bevölkerung in der Schweiz ist viel weiter als die Politik. 46 Prozent der Stimmberechtigten haben vor zwei Jahren die Volksinitiative der Grünen unterstützt. Sie wollen, dass die drei ältesten AKWs der Schweiz, die Methusalems, noch in diesem Jahr, vom Netz gehen. 2018, also jetzt. Leider hat sich ein Teil der ebenfalls AKW-kritischen Bevölkerung von den Sirenenklängen von Energieministerin Doris Leuthard einlullen lassen und das Tempo verlangsamt. „Wir lassen die alten AKW nur so lange laufen, wie sie sicher sind“, hat Doris Leuthard versprochen. Doch heute wissen wir: Das war billige Propaganda. Wenn es um die Interessen der Schweizer Atomkonzerne geht, dann ist der Bundesrat sogar bereit, mit einer Verordnungsänderung die Sicherheitsstandards auf ein unterirdisches Niveau herunterzuschrauben. Damit will er der Axpo bei einer Klage gegen das AKW Beznau 1 schützend unter die Arme greifen. Dafür ändert er mitten im Spiel die Spielregeln – und spielt russisches Roulett. Der Bundesrats schützt das ENSI und die Axpo statt die Bevölkerung.

Der Bundesrat und die Betreiberfirma von Beznau 1, die Axpo, haben offenbar noch immer nicht begriffen, das Atomenergie wirtschaftlich nur tragbar ist, wenn man bei der Sicherheits spart und alle Folgekosten sozialisiert. Sie halten lieber an den AKW-Albträumen des letzten Jahrtausends fest, als endlich in die Zukunft aufzubrechen. Sie produzieren lieber neuen atomaren Abfall, als endlich zuzugeben, dass die Entsorgungs- und Endlagerkosten für hochradioaktive Abfälle in der Schweiz schon heute aus dem Ruder laufen. Sie haben die Zeichen an der Wand nicht erkannt und wollen die AKW weiterlaufen lassen, bis es zu spät ist. Aber nicht mit uns!

Zum Glück steht die Regierung von Baden-Württemberg auf unserer Seite. Sie hat mit glasklaren Argumenten aufgezeigt, dass das AKW Beznau ein gigantisches Risiko ist. «Beznau muss aus Sicherheitsgründen abgeschaltet werden», sagte Umweltminister Franz Untersteller. Und Ministerpräsident Winfried Kretschmann betont, dass man sich bei den Schweizer Behörden nachdrücklich für das Abschalten von Beznau 1 einsetzen werde. Danke, liebe Nachbarn aus Deutschland. Eure Unterstützung ist uns hochwillkommen! Sie stärkt den Institutionen und Organisationen in der Schweiz den Rücken, die sich ebenfalls gegen den verantwortungslosen Entscheid des Bundesrates, des ENSI und der Axpo zur Wehr setzen.

Und es sind viele. Zum Beispiel der langjährige Präsident der Eidgenössischen Kommission für Strahlenschutz, André Herrmann. Er wirft dem Bundesrat vor, die Grundsätze des Strahlenschutzes und des Vorsorgeprinzips zu missachten. Ein dicker Hund - und schon fast Landesverrat! Auch die Umweltverbände und die atomkritischen Parteien in der Schweiz haben geharnischt auf die Piroutten des Bundesrates reagiert. Selbst einige Kantone lehnen die Verordnungsänderung ab, ja sogar bürgerliche Politiker sind irritiert. Wir haben also eine Chance, den Weg in die Hochrisikozone noch zu stoppen. Wir versammeln uns heute auf der Brücke über den Rhein, um den grenzüberschreitenden Widerstand zu bündeln und die Regierung in Bern daran zu erinnern, dass man die Bevölkerung und die Nachbarn ernst nehmen muss. Ernster als die Axpo und den Atomfilz in der Schweiz.
Der Kampf gegen die Atomenergie ist noch lange nicht zu Ende. Unser Widerstand, unsere Stimme, unsere kritische Kraft wird noch lange gebraucht. Wir bleiben dran, bis das letzte AKW in der Schweiz, in Deutschland und überall sonst abgestellt ist. Die Energieversorgung kann heute umweltfreundlich und nachhaltig gewährleistet werden. Wir sind deshalb die progressive Stimme der nächsten Generationen. Und wir sagen: Byby Beznau, Byby Gösgen, Byby Leibstatt, ByBy AKW! Danke!






https://www.facebook.com/notes/regula-rytz/schluss-mit-diesem-gef%C3%A4hrlichen-demokratiepolitischen-trauerspiel/1470735583038228/

April 22 2018

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Atomkraftgegner haben reihenweise Strafanzeigen gegen den belgischen Staat und den Betreiber der Kernkraftwerke Doel und Tihange erstattet. Wegen zahlreicher Störfälle wächst die Angst vor einem Atom-Unfall.

Aus Angst vor einem schwerwiegenden Unfall haben Atomkraftgegner Anzeige gegen den belgischen Staat und die Betreiber der Kernkraftwerke Tihange und Doel erstattet. "Wir sind hier, um unsere Wut über und unseren Protest gegen die belgischen AKWs zu zeigen", sagte Jörg Schellenberg vom trinationalen Aktionsbündnis "Stop Tihange" im belgischen Eupen.





https://www.tagesschau.de/ausland/atomkraftgegner-belgien-101.html


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Grüne Les Verts

Im Kampf gegen den fahrlässigen Weiterbetrieb von#Beznau erhalten wir Unterstützung aus Deutschland: Brücken-Demo gegen Beznau I am 22.04. in Waldshut, mit Regula Rytz als Rednerin!

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À Bure, le futur centre de stockage des déchets hautement radioactifs, Cigéo, suscite une forte controverse. Au-delà des questions techniques, le choix d’enfouir définitivement les déchets ultimes du parc nucléaire français soulève des enjeux éthiques.

Deux grands spécialistes de ces questions confrontent leurs points de vue.Pour le directeur de l’Andra (1), Pierre-Marie Abadie, le centre de stockage est la seule réponse raisonnable. Pour l’ingénieur Bernard Laponche, il s’agit d’un choix délétère. Interview croisée.






https://www.la-croix.com/Sciences-et-ethique/Environnement/Enfouir-dechets-nucleaires-debat-ethique-2018-04-20-1200933205

April 21 2018

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Es ist längst bekannt: Das Atomkraftwerk Tihange an der deutschen Grenze ist völlig marode. Trotzdem beliefert Deutschland es mit Brennelementen und fördert damit den Weiterbetrieb. Fordere jetzt die Bundesregierung auf die Lieferungen zu stoppen:

https://campact.org/Tihange-stoppen

April 20 2018

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Thor Malvesi : La mobilisation ne faiblit pas

Si le titre de notre article peut ressembler à un film catastrophe tiré d’un livre de science fiction, l’analyse du dossier que subissent de plein fouet les habitants de Narbonne et de ses alentours peut faire peur … et il y a de quoi !

Aux portes de Narbonne, s’il est un lieu qui concentre l’inquiétude de nombreux riverains, c’est bien l’usine Areva-Malvesi.




https://tvlanguedoc.com/conference-narbonne-areva-thor-malvesi



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NWA Schweiz

0,4% mehr Stromverbrauch, 65% erneuerbarer Strom im 2017

Der Stromverbrauch ist in der Schweiz im Jahr 2017 um 0,4% gestiegen. 

Nur um 0,4%, trotz Wirtschaftswachstum von 1,0%, Bevölkerungswachstum von 0,7% und einer Zunahme von Elektroautos. Die Energieeffizienz wurde also weiter erhöht.

In der Abstimmungsvorlage zur Energiestrategie 2050 wurden als Ziele 3% weniger Stromverbrauch pro Kopf bis 2020, und 13% weniger Stromverbrauch pro Kopf bis 2035 definiert.
Beide Ziele sind ab dem Referenzjahr 2000 gerechnet.

Von 2000 (7‘290 kWh) bis 2017 (6‘920 kWh) ist dieser Verbrauch bereits um 5,1% zurückgegangen. 
Das Ziel von minus 3% bis 2020 ist damit massiv übertroffen!

Der Import von Strom hat stark zugenommen auf 5,6 TWh, weil das Atomkraftwerk Beznau 1 stillstand, und weil die anderen AKWs, allen voran Leibstadt, immer mal wieder ausfielen und wieder ans Netz gingen und wieder ausfielen. 
Stichwort "Flatterstrom" und "Zufallsenergie".

Wasserkraft deckte 59,6% der Stromproduktion, die Atomkraftwerke 31,7%, die neuen Erneuerbaren rund 5,6% und die fossil-thermischen Kraftwerke 3,1%.

Damit wurden 65,2% der Schweizer Stromproduktion aus erneuerbaren Quellen generiert. Das setzt die Schweiz in Europa auf Rang 4 in Bezug auf den Anteil der erneuerbaren Stromproduktion.

Noch mehr Details zur erneuerbaren Stromproduktion erscheinen leider erst am 29. Juni 2018. In der "Statistik der erneuerbaren Energie 2017" sieht man dann wie gross die Anteile von Biomasse, Solar, Wind, Kleinwasserkraft und Kehrichtverbrennungsanlagen sind.





https://www.admin.ch/gov/de/start/dokumentation/medienmitteilungen.msg-id-70489.html

April 17 2018

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Muss das AKW Beznau vom Netz, weil es nicht erdbebensicher ist? Der Bevölkerung werde ein hohes Risiko zugemutet, findet ein ehemaliger Bundesangestellter.


Es sind schwere Vorwürfe, die André Herrmann erhebt: «Der Bundesrat missachtet die Grundsätze des Strahlenschutzes und des Vorsorgeprinzips.» Es dürfe nicht sein, dass in einem Land wie der Schweiz der Bevölkerung ein so hohes Risiko zugemutet werde. Herrmann hat von 2005 bis 2012 die eidgenössische Kommission für Strahlenschutz (KSR) präsidiert. Das ist jenes Expertengremium, das den Bundesrat bei Fragen des Strahlenschutzes berät.

Aufgeschreckt hat Herrmann die vom Bundesrat geplante Revision jener Verordnungen, die für die Sicherheit von Atomkraftwerken massgeblich sind; die Vernehmlassung dazu endet morgen. Heftig umstritten ist die Frage, wie viel Radioaktivität die Menschen maximal ausgesetzt sein sollen, wenn ein schweres Erdbeben – wie es nur einmal alle 10’000 Jahre auftritt – ein Atomkraftwerk erschüttert. Die Atomaufsichtsbehörde des Bundes (Ensi) wendet einen Grenzwert von 100 Millisievert an. Das ist hundertmal höher, als es die Atomgegner fordern. Wer recht hat, ist juristisch umstritten; der Fall, der das AKW Beznau betrifft, ist beim Bundesverwaltungsgericht hängig.

Wo die Limite festgesetzt wird, ist entscheidend. Wird sie überschritten, muss ein Meiler zumindest für Nachrüstungen vom Netz. Der Bundesrat will den skizzierten Zwist beenden. In seinem erläuternden Bericht zur geplanten Revision räumt er ein, dass die aktuellen Bestimmungen «unklar» sind. Indem er den Grenzwert bei 100 Millisievert festlegt, will er «wieder Rechtssicherheit» herstellen – für die Atomgegner ein Eingeständnis, dass das Ensi die geltenden Bestimmungen falsch anwende und die geplante Revision nichts anderes als eine «Lex Beznau» sei.

Nach Tschernobyl «grosse Unsicherheit»

«Eine Dosis von 100 Millisievert in einem Jahr darf keinesfalls bagatellisiert werden», sagt Herrmann, der heute als Berater in technischen Risiken tätig ist. Der gesetzliche Grenzwert für die Strahlendosis liegt in der Schweiz für die Bevölkerung generell bei 1 Millisievert pro Jahr, bei beruflich strahlenexponiertem Personal bei 20 Millisievert. Definiert der Bundesrat den Grenzwert nun bei 100 Millisievert, besteht die Gefahr, dass die Bevölkerung in der Umgebung eines Atomkraftwerks entsprechend verstrahlt wird.

In diesem Fall würden fünf Promille der Menschen, die weniger als 20 Kilometer entfernt von einer Atomanlage wohnen, an Krebs erkranken und vorzeitig sterben, je nach Atomanlage also 1000 bis 2000 Menschen. Das sagt Herrmann mit Verweis auf Berechnungen der Internationalen Strahlenschutzkommission (ICRP). Zudem, so Herrmann weiter, müssten alle Menschen in der Umgebung eines Atomkraftwerks lebenslang befürchten, dass sie selbst und/oder ihr Umfeld zu den «Unglücklichen» gehörten. «Diese Ungewissheit erschwert das tägliche Leben der gesamten exponierten Bevölkerungsgruppe.»

Herrmann, ehemaliger Basler Kantonschemiker, erinnert an die Atomkatastrophe von Tschernobyl 1986. Im ersten Jahr danach lag laut Bundesamt für Gesundheit die zusätzliche Strahlendosis in der Schweiz bei durchschnittlich 0,5 Millisievert, für die am stärksten betroffenen Menschen bis zu 5 Millisievert. «Trotzdem war die Unsicherheit in der Bevölkerung gross», sagt Herrmann.

Ensi sieht «keine Abstriche bei der Sicherheit»

Mit seiner Einschätzung steht Herrmann nicht allein da. Die Vernehmlassung war begleitet von scharfer Kritik der SP, Grünen und Umweltverbände. Die lauten Proteste haben das Ensi am 23. März zu einer Stellungnahme bewogen: Die geplante Revision, so das Ensi, «macht keine Abstriche bei der Sicherheit». Der Dosiswert von 100 Millisievert sei konform mit internationalen Vorgaben, in den USA gelte ein Grenzwert von 250 Millisievert, in Deutschland 50.






https://www.derbund.ch/schweiz/standard/beznaugrenzwert-schreckt-strahlenschutzexperten-auf/story/21851755






April 16 2018

April 13 2018

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Die Stilllegungskosten sollen sich auf etwa 3,8 Milliarden Franken und die Entsorgungskosten auf 20,8 Milliarden belaufen.

Das Uvek sehe zwar keine Anhaltspunkte, am Resultat der Beurteilung durch die unabhängigen Experten zu zweifeln, teilte das Departement mit. Diese hatten ihrerseits die Kostenstudie 2016 überprüft, die von Swissnuclear im Auftrag der Kommission für den Stilllegungsfonds und den Entsorgungsfonds (Stenfo) durchgeführt worden war.




https://www.srf.ch/news/schweiz/uvek-beziffert-kosten-akw-stilllegungen-teurer-als-geplant

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Die Aktionsgruppe «Beznau Alarm», hat gestern ein Video veröffentlicht, das auf die dramatischen Folgen der geplanten Änderung der Kernenergieverordnung aufmerksam macht: 

Der Grenzwert im Falle eines Erdbebens soll von 1 auf 100 Millisievert (mSv) erhöht werden! 

«Beznau Alarm» ruft die Bevölkerung auf, sich in der bis zum 17. April 2018laufenden Vernehmlassung mit einer Stellungnahme dagegen zu wehren. 

Jetzt Stellungnahme abgeben unter: https://beznau-alarm.ch 


Warum eine Stellungnahme wichtig ist: 

Der Verein «Beznau Verfahren» hat 2015 Beschwerde gegen den Betrieb des Atomkraftwerks Beznau eingelegt. 

Der Streitpunkt: Das ENSI wendet die Sicherheitsbestimmungen im Erdbebenfall falsch an. Das Verfahren läuft derzeit immer noch. Entscheidet das Gericht im Sinne der Beschwerdeführenden, muss das AKW Beznau nachgerüstet oder stillgelegt werden, da es bereits heute auf 78 mSv/a kommt. 

Um dies abzuwenden, will das zuständige Bundesamt die Verordnung ändern: Der bisherige Grenzwert soll von 1 mSv auf 100 mSv erhöht werden, obwohl die Bevölkerung bereits bei 20 mSv/a evakuiert werden muss. Dies ist ein veritabler Kahlschlag bei den Sicherheitsvorschriften und eine unverantwortliche Aufweichung des Bevölkerungsschutzes. ** 

Hier geht es zum Video: https://www.youtube.com/watch?v=1I6V_Wb2rEk 
Bitte teile den Link auch mit deinen Freunden und Bekannten. 


** Weitere Informationen zur geplanten Änderung der Kernenergieverordnung finden Sie unter:  https://atomschutzverband.ch/362
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Marode Atomkraftwerke wie Tihange, Doel und Fessenheim nahe deutscher Grenzen stehen seit Jahren in der Kritik. Nun wurde bekannt: Katastrophen-Vorboten, sogenannte Precursors, häufen sich in Tihange 1. Zudem gibt es Risse im Druckbehälter von Reaktor 2. Experten und deutsche Politiker schlagen Alarm.

Wird es in Europa zu einer Atomkatastrophe wie in Fukushima kommen? Die Zeichen verdichten sich, dass das belgische Atomkraftwerk Tihange nahe der deutschen Grenze mittlerweile ein "unbeherrschbares Problem darstellt". Zu diesem Schluss kommen Experten wie Professor Manfred Mertins, langjähriger Mitarbeiter der Gesellschaft für Reaktorsicherheit.

Sicherheitskonzept ungenügend

Dafür gibt es besorgniserregende Gründe. Zum einen wurde Tihange, das bei Huy (Provinz Lüttich) liegt, nach einem Sicherheitskonzept von 1970 erbaut. Das Atomkraftwerk (AKW) wurde 1975 in Betrieb genommen und entspreche Mertins zufolge den heutigen Sicherheitsstandards nicht. "Vor allem hinsichtlich möglicher Einwirkungen von außen wie Erdbeben, Überflutung oder Flugzeugabsturz hat sich das Sicherheitskonzept völlig überlebt", sagt der Experte.

Und eine Anpassung sei nicht möglich. "Ich halte nichts von diesem Geschwafel von Nachrüstung so alter AKWs wie Tihange 1. Selbst dann würde Tihange 1 nicht den aktuellen Sicherheitsanforderungen genügen."

Außerdem sei die Anlage nicht nachrüstbar, weil sie über eine intensive Betonstruktur verfügt. Im Grunde, so Mertins, müsste die Anlage neu gebaut werden.

Besorgniserregend sind auch die Berichte über Zwischenfälle im ersten Block (Tihange 1). Der WDR hatte unter anderem mit Bezug auf ein Schreiben der Brüsseler Atomaufsicht gemeldet, dass es zwischen 2013 und 2015 in Tihange insgesamt 14 sogenannte Precursor-Fälle gab. Mehr als die Hälfte sollen Tihange 1 betroffen haben.

Vorboten für Katastrophe häufen sich

Bei Precursors handelt es sich um Vorläufer, die auf drohendes Unheil hinweisen können. "Katastrophen kündigen vorher sich an", erklärt Mertins. Tschernobyl sei "ein solcher Klassiker", bei dem man den Vorläufer nicht ernst genommen und daher keine Precursor-Analyse erstellt habe.

Mertins zufolge hätte eine solche Katastrophe verhindert werden können. Denn: In einer Precursor-Analyse sei ersichtlich, "wie sich im Verfahrensablauf bestimmte Situationen entwickeln". Precursors sind Mertins zufolge also als Indikator für den Sicherheitszustand eines Atomkraftwerkes zu bewerten.

Risse im Reaktordruckbehälter

Ein veraltetes Sicherheitskonzept und gehäufte Precursors sind nicht die einzigen Probleme, die Tihange hat. Sehr besorgt zeigt sich Mertins über den Zustand von Tihange 2.

2012 meldete die belgische Atomaufsichtsbehörde (FANC), dass bei Routineinspektionen Risse in dem Reaktordruckbehälter von Tihange 2 entdeckt wurden. 1.931 Schadstellen betrafen laut einer Studie des Wiener Institutes für Sicherheits- und Risikowissenschaften (IRS) den oberen Teil des Kernrings und 80 Schadstellen den unteren Teil des Kernrings.

Daraufhin wurde der Reaktor heruntergefahren. Allerdings erlaubte die FANC im Jahr 2016 das Wiederhochfahren. Für Mertins unverständlich: "Aus der sicherheitsrelevanten Perspektive lässt sich feststellen, dass Schäden am Reaktordruckbehälter mit der Konsequenz dessen Versagens nicht beherrschbar sind."

Mertins ist verwundert darüber, dass sich immer wieder Experten finden, die zu anderen Bewertungen kommen. "Es verbietet sich überhaupt über die Zulässigkeit von Rissen in einem Reaktordruckbehälter zu diskutieren. Eigentlich müsste jedem klar sein, dass Tihange 2 abgestellt werden muss."

Situation nicht beherrschbar

Ähnliches gilt demnach auch für Doel 3 bei Antwerpen, das wegen tausender Haarrisse in den Reaktordruckbehältern im Mittelpunkt steht. Man müsse sich bei Zweifeln immer für die Sicherheit entscheiden, betont Mertins.

"Wenn ein Reaktordruckbehälter zu Bruch geht, ist die Situation nicht mehr beherrschbar. Der Kern könnte nicht mehr gekühlt werden. Wir würden eine Kernschmelze erleben", warnt Experte Mertins.

Zu dieser Einschätzung kommen auch die Wiener Wissenschaftler der IRS-Studie. Ohne Kühlung könne ein Kernschaden sehr bald nach dem Versagen des Behälters erwartet werden.

"Für den Fall eines großen Kühlmittelverluststörfalls (LOCA) ergeben aktuelle Berechnungen eine Kernschmelze nach 20 bis 30 Minuten."

Das würde zu einer Verstrahlung großer Flächen in Mitteleuropa führen. "Was die Konsequenzen betrifft, lässt sich das mit Fukushima vergleichen. Ungekühlter Brennstoff hätte freien Zugang zur Atmosphäre." Große Mengen an Iod, Cäsium, Tellur, Strontium und Ruthenium würden freigesetzt.

Mertins Einschätzung zufolge könne hinsichtlich des Gefahrenpotentials zwischen Tihange 1 und 2 nicht wirklich unterschieden werden. Allerdings sei Tihange 2 sicherheitstechnisch besser ausgelegt. Auch die Anlage in Fessenheim, eine der ältesten der Welt, dürfe bei der Diskussion um die Stilllegung maroder AKWs nicht vergessen werden. Sie sei konzeptionell mit Tihange 1 zu vergleichen.

Das würde ein Gau bedeuten

In der Aachener Region ist die Sorge vor einem Atomunfall in Belgien sehr groß. Bei einem Nuklearunfall wären zehntausende Menschen betroffen. Laut Wiener IRS-Studie sei die Wahrscheinlichkeit einer hoch dosierten radioaktiven Belastung von Aachen und Umgebung viel höher als die des belgischen Küstengebietes.

Für ihre Berechnungen zogen die Experten die dortigen Wetterverhältnisse mit ein. Es ist demnach zu befürchten, dass Aachen bei üblichen Verhältnissen so stark getroffen sein würde wie Orte in der unbewohnbaren 20-Kilometer-Zone um Fukushima.

Auch Städte wie Lüttich (Belgien) und Maastricht (Niederlande) würden von der Wolke erreicht – ebenso Düsseldorf und Köln (20 Prozent und mehr Wahrscheinlichkeit), Dortmund (zehn Prozent und mehr) und Frankfurt am Main (acht Prozent und mehr). "Die Aachener Zeitung" hat dies grafisch veranschaulicht.

Katrastrophenhilfe mangelhaft

Ein Unfall in dem nur 80 Kilometer von Rheinland-Pfalz entfernten Reaktor "hätte nicht nur eine Strahlenbelastung der Menschen, sondern auch die radioaktive Kontaminierung von Boden, Wasser und Nahrungsmitteln in der gesamten Region zur Folge", warnt die rheinland-pfälzische Umweltministerin Ulrike Höfken.

Besonders problematisch: Bei einem schweren Nuklearunfall würde die Katastrophenhilfe in der Grenzregion nach einer neuen Studie nicht gut funktionieren.

Deutschland, Belgien und die Niederlande seien auf ein solches Reaktorunglück nicht gut vorbereitet, warnte der niederländische Untersuchungsrat für Sicherheit in einem im Januar in Den Haag vorgelegten Report.

"Der Untersuchungsrat stellt fest, dass die Zusammenarbeit auf Papier zum Teil geregelt ist, aber wahrscheinlich nicht gut verlaufen wird, wenn tatsächlich ein Nuklearunglück geschieht", sagte der Vorsitzende des Untersuchungsrates, Tjibbe Joustra, der Deutschen Presse-Agentur.

So ergreifen etwa alle drei Länder unterschiedliche Maßnahmen, um Bürger vor Strahlungen zu schützen. Und so könnte es passieren, dass Deutschland ein weitaus größeres Gebiet evakuiert als Belgien, oder dass ein Land mehr Jod-Pillen verteilt als das andere. "Um Panik und Unruhe zu verhindern, müssen Bürger klar und eindeutig informiert werden", forderte der Vorsitzende Joustra.

Völlig unklar ist auch, wer im Notfall entscheidet. Und es gibt kaum gemeinsame Übungen. Das Bundesumweltministerium kündigte an, die Studie auf mögliche Verbesserungen beim Notfallschutz zu prüfen.

Das Ministerium dränge seit Jahren darauf, die Planungen in Europa besser anzugleichen. Zur Verbesserung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit gebe es einen guten Austausch mit den Nachbarländern.

Politiker beißen auf Granit

Auch Politiker und Kommunen fordern die vorzeitige Abschaltung von Tihange 2 und Doel 3 und strengten bereits mehrere Klagen an.

Ein Abschalten der Anlage selbst sei ein beherrschbarer Prozess, sagt Mertins. Der Experte gibt aber zu bedenken: "Solange der Brennstoff noch im Druckbehälter ist, muss das gesamte Sicherheitssystem in Betrieb sein, als wäre die Anlage noch in Betrieb". Deshalb sei es nach dem Abschalten wichtig, die Brennstäbe so schnell wie möglich aus dem AKW zu entfernen.

Nur: Die Abschaltung von Tihange liegt allein in der nationalen Zuständigkeit Belgiens. Noch aber stößt die wiederholte Forderung einer Stilllegung dort auf taube Ohren. "Das ist leider immer wieder das Problem mit grenznahen Anlagen", sagt Mertins.

Die belgische Seite machte nach Angaben des nordrhein-westfälischen Wirtschaftsministers, Andreas Pinkwart (FDP), erneut klar, dass die beiden Blöcke wie im Atomausstieg geplant bis 2022 und 2023 in Betrieb bleiben sollen.

Am Freitag und Samstag nun kommen Wissenschaftler und Atomexperten aus aller Welt in Aachen zusammen, um weiter über das marode Atomkraftwerk Tihange zu beraten.

https://web.de/magazine/politik/tihange-doel-fessenheim-deutschen-grenzen-droht-atomare-gau-32914444






April 12 2018

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Das UVEK hat heute die definitive Höhe der Stilllegungs- und Entsorgungskosten festgelegt. Die SES begrüsst den Entscheid, auf die von der Stenfo-Verwaltungskommission vorgeschlagenen Kostenreduktionen zu verzichten. Nicht geäussert hat sich das UVEK jedoch zum Sicherheitszuschlag, der laut Vorschlag der Stenfo-Verwaltungskommission ebenfalls reduziert werden soll. Die SES lehnt dies entschieden ab und fordert vom Bundesrat bei den Entsorgungskosten eine Erhöhung des Zuschlags auf 100%.



https://energiestiftung.ch/medienmitteilung/stilllegungs-und-entsorgungskosten-sicherheitszuschlag-muss-beibehalten-bzw-erhoeht-werden.html

April 11 2018

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