Tumblelog by Soup.io
Newer posts are loading.
You are at the newest post.
Click here to check if anything new just came in.

April 03 2018

0265 fd36

L’exploitant de la centrale nucléaire de Gravelines vient de déclarer le 29 mars 2018 un évènement significatif pour la sûreté concernant le réacteur 6. C’est lors d’un essai réalisé le 4 mars dans le cadre de la visite décennale de l’installation qu’il a été détecté que le débit d’alimentation en eau des générateurs de vapeur était anormal. Le réacteur est alors amené dans les conditions de pression et de température spécifiques. Il s’est avéré que le problème trouvait sa source dans le mauvais réglage d’un robinet. Mais depuis combien de temps ce robinet était mal réglé, et comment se fait-il que l’erreur n’ait pas été détectée, ça on ne le sait pas.

Un générateur de vapeur (GV) est un échangeur thermique entre l’eau du circuit primaire, portée à haute température (320 °C) et à pression élevée (155 bars) dans le cœur du réacteur, et l’eau du circuit secondaire qui se transforme en vapeur et alimente la turbine. Chaque générateur de vapeur comporte plusieurs milliers de tubes en forme de U, qui permettent les échanges de chaleur entre l’eau du circuit primaire et l’eau des circuits secondaires pour la production de la vapeur alimentant la turbine [1]. On comprend alors que le débit de l’alimentation en eau des GV est un critère important à surveiller.

Ce que dit EDF :

Le 30/03/2018

Indisponibilité d’une turbopompe d’alimentation des générateurs de vapeur

Le 4 mars 2018, l’unité de production n°6 est à l’arrêt programmé dans le cadre de sa visite décennale. Un essai périodique est réalisé sur une turbopompe d’alimentation en eau des générateurs de vapeur. La turbopompe est déclarée indisponible en raison du non-respect d’un critère de débit d’eau. Conformément aux règles d’exploitation du site, le réacteur est amené dans les conditions de pression et de température qui ne nécessitent pas le fonctionnement de la turbopompe.

Après investigation, les équipes du site mettent en évidence un mauvais réglage d’un robinet de la turbopompe, à l’origine de son indisponibilité. Le robinet est remis en conformité.

Cet écart à nos règles d’exploitation n’a pas eu de conséquence sur la sûreté des installations, ni sur l’environnement. Néanmoins en raison de sa détection tardive, il a été déclaré à l’Autorité de Sûreté Nucléaire au niveau 1 de l’échelle INES qui en compte 7, le 29 mars 2018.

https://www.edf.fr/groupe-edf/nos-energies/carte-de-nos-implantations-industrielles-en-france/centrale-nucleaire-de-gravelines/actualites/indisponibilite-d-une-turbopompe-d-alimentation-des-generateurs-de-vapeur




http://www.sortirdunucleaire.org/France-Gravelines-Le-debit-anormal-d-une-pompe-alimentant-en-eau-les-generateurs-de-vapeur-du-reacteur-6-n-a-pas-ete-detecte


March 30 2018

6097 4b9f 500

March 29 2018

March 26 2018

Schweizerische Energie-Stiftung SES
Noch bis zum 17. April kannst du dich gegen die vom Bundesrat geplante Aufweichung der Strahlenschutzbestimmungen wehren. Tu etwas dagegen auf 

www.energiestiftung.ch/wortbruch

March 25 2018

March 23 2018

2391 a0a2

March 22 2018

Diebe erbeuten sensible Pläne des Atomkraftwerks Cattenom


Das Atomkraftwerk in Cattenom sorgt regelmäßig für beunruhigende Nachrichten. Aber das ist wohl neu: Im lothringischen Amnéville haben Diebe eine brisante Beute gemacht, als sie auf dem Parkplatz der Skihalle Snowhall in mehrere Autos einbrachen.

Das atomkraftwerk in cattenom.

In einem davon befanden sich heikle Dokumente über das AKW Cattenom sowie die Meiler in Flamanville und Paluel. Das berichtet die Zeitung „Le Républicain Lorrain“ mit Berufung auf Polizeikreise.

Demnach gehört der Wagen einem Mitarbeiter eines Zulieferers von AKW-Betreiber EdF. Ein entwendeter Computer sei verschlüsselt, sodass es für die Diebe schwierig werden könnte, etwas damit anzufangen. Anders sieht es laut der Zeitung bei zwei gestohlenen USB-Sticks aus. Diese seien unverschlüsselt und enthielten Pläne von mehreren hochgesicherten Bereichen in den Kernkraftwerken. Aufgrund der hochsensiblen Art dieses Diebstahl sei die Kriminalpolizei aus Metz mit den Ermittlungen beauftragt worden.





https://www.saarbruecker-zeitung.de/politik/themen/diebe-erbeuten-sensible-plaene-des-atomkraftwerks-cattenom_aid-8062997



March 20 2018

7382 65d8 500

George Monbiot, who has now been diagnosed with prostate cancer at the young age of 55, was therefore born in 1963, at the peak of the atmospheric test fallout. He is thus a peak exposed (at risk) member of a cohort of those exposed in the womb to the fallout (1959-63) and currently suffering the consequences of exposure to Strontium-90 in the milk, and (measured) in the childrens’ bones.





https://www.counterpunch.org/2018/03/20/cancer-george-monbiot-and-nuclear-weapons-test-fallout/



Beznau: Plötzlich nicht mehr «ältestes Atomkraftwerk der Welt»


Jahrzehntelang galt das AKW Beznau 1 als ältester Atommeiler der Welt, der noch in Betrieb ist. Das soll nicht mehr gelten.


Der tages-anzeiger hatte als erste zeitung darüber berichtet

Spätestens seit dem Abstimmungskampf über die Atomausstiegsinitiative war bekannt: Beznau I im aargauischen Döttingen ist der älteste Atomreaktor der Welt. Mit diesem Argument hatten die Befürworter der abgelehnten Initiative für ein Ja geworben. Niemand hatte diese Aussage bestritten.

Doch dieses Etikett des «ältesten Kernkraftwerks der Welt», das noch in Betrieb ist, war der Axpo als Betreiberin des Atomkraftwerks ein Dorn im Auge.

Die Aufsichtsbehörde Ensi hatte Einsehen und verschob das Datum der offiziellen Inbetriebnahme von Beznau 1 vom 1. September 1969 nach hinten auf den 9. Dezember 1969. Diese Verschiebung um gut drei Monate hat zur Folge, dass Beznau 1 jetzt nur noch das fünftälteste AKW ist – nach Tarapur 1 und Tarapur 2 (Inden 28.10.1969) sowie Oyster Creek und Nine Mile Point 1 (USA 1.12.1969).

Als erste Zeitung hatte der «Tages-Anzeiger» im letzten Oktober darüber berichtet. Das Ensi begründete die Datumsverschiebung damit, dass die Schweizer AKW-Betreiber den Begriff der «Inbetriebnahme» nicht einheitlich verwendet hätten. Beznau sei vor dem 9. Dezember nur «versuchsweise» am Netz gewesen. Erst am 9. Dezember sei es «kommerziell» angelaufen.

Das Ensi sorgte dafür, dass das Startdatum von Beznau 1 in der Datenbank der Internationalen Atomenergieorganisation IAEA entsprechend geändert wurde. Weil die IAEA-Datenbank öffentlich zugänglich sei, habe das Ensi die Öffentlichkeit über die Datumsänderung nicht informiert.






https://www.infosperber.ch/Artikel/Politik/Beznau-Plotzlich-nicht-mehr-altestes-Kernkraftwerk-der-Welt


Eine Panne nach der anderen


Es ist eine tickende Zeitbombe nahe der Grenze zu Rheinland-Pfalz: das französische Atomkraftwerk Cattenom. Seit Jahren macht der Meiler Schlagzeilen mit Zwischenfällen und Pannen. Allein die Liste der Vorfälle der letzen Monate ist lang.

Cattenom_Karte

2. Februar 2018

Die Turbine im nicht-nuklearen Bereich des Reaktorblocks 4 bleibt stehen. Nach dem Ausfall wird der Block zeitweise vom Netz genommen. Zwei Tage später wird der Reaktorblock wieder in Betrieb genommen.

21. November 2017

Der Stromkonzern EDF teilt mit, dass es bei der Herstellung einzelner Brennstäbe für französische Atomkraftwerke Fehler in der Qualitätskontrolle gegeben hat. EDF sei vom Zulieferer Areva darüber informiert worden. Areva könne nicht belegen, "dass die Qualitätskontrolle zur Dichtheit dieser Brennstäbe ausgeführt wurde". Drei der fraglichen Brennstäbe seien derzeit in Benutzung, einer davon im Atomkraftwerk Cattenom. Die mangelnde Kontrolle habe angeblich keinen Einfluss auf den Betrieb.

11. Oktober 2017

Bei allen vier Reaktoren des Kernkraftwerks werden massive Mängel an Wasserrohren festgestellt. Es geht um Rohre, die die Kraftwerke im Fall eines Brandes versorgen sollen. Bei einem Erdbeben wäre die Wasserversorgung der Anlagen gefährdet. (Störfall Stufe 2)

18. August 2017

Ein Arbeiter wird bei Wartungsarbeiten in Block 4 kontaminiert. Laut Mitteilung entfernte die Ausgangskontrolle den radioaktiven Staub in seinem Nackenbereich sofort nach Auffinden. (Vorfall Stufe 1)


8. August 2017

Block 1 wird wegen des Funktionsausfalls eines Schutzschalters im nichtnuklearen Bereich abgeschaltet.

18. Juli 2017

EDF meldet, dass in Block 3 Pumpen zur Notversorgung der Dampferzeuger ohne gegebenen Anlass ihren Betrieb aufnahmen. Der Vorfall ereignete sich beim Wiederanfahren des Reaktors.

1. Juni 2017

Wegen Rauchentwicklung vor dem Sandfilter von Block 2 wird Feueralarm ausgelöst. EDF-Mitarbeiter schalten die Anlage ab. Der Sandfilter wird laut Betreiber nur im Fall eines Unfalls eingesetzt - er dient dazu, im Notfall Druck abzulassen und dabei den Großteil der Radioaktivität zurückzuhalten.

19. Mai 2017

Block 1 schaltet sich wegen einer Funktionsstörung am Haupttransformator automatisch ab. Er geht erst wieder am 6. Juli ans Netz.

27. April 2017

In Block 2 wird ein Montagefehler am Schmiersystem einer Noteinspeisepumpe festgestellt. Dieser Defekt hätte im Ernstfall zur Überhitzung und zum Ausfall der Pumpe führen können. Im Nachhinein stellten die EDF-Mitarbeiter fest, dass der Fehler bereits seit der letzten Überprüfung im Jahr 2008 bestand. Die Pump-Anlage ist für die zusätzliche Kühlung des Reaktors bei einem Störfall vorgesehen. (Ereignis der Stufe 1 der INES-Skala)


Das Atomkraftwerk Cattenom an der Obermosel

Das Atomkraftwerk Cattenom an der Obermosel

18. April 2017

Block 1 wird wegen Fehlfunktionen an einem Dampfventil im nichtnuklearen Bereich heruntergefahren.

12. April 2017

EDF meldet Versäumnisse bei der Erfassung von Messungenauigkeiten des radioaktiven Überwachungssystems KRT. Mit diesem System soll die Integrität der Brennstäbe während des Brennelementwechsels erfasst werden. Auf dieser Grundlage wird auch im Ernstfall Evakuierungsalarm ausgelöst. (Ereignis Stufe 1)

5. Februar 2017

In einem Maschinenraum brennt es - der zweite Brand innerhalb einer Woche auf dem AKW-Gelände. EDF teilt mit: keine Gefahr für Bevölkerung und Personal.

31. Januar 2017

In einem Verwaltungsgebäude bricht gegen 22 Uhr Feuer aus. Der Brand erfasst eine Fläche von etwa 1.000 Quadratmetern. Der nukleare Teil der Anlage sei nicht betroffen gewesen, teilt EDF mit. Es habe keine Gefahr für Mitarbeiter oder für die Sicherheit der Anlage bestanden. Laut französischer Medien ist der Rauch von weitem zu sehen.

17. Januar 2017

In der Aufbereitungsanlage für Abwässer aus den Kühltürmen wird Ammoniakgeruch festgestellt. Die Feuerwehr wird verständigt und die Beschäftigten werden angewiesen, in ihren Arbeitsräumen zu bleiben. Die daraufhin erfolgten Messungen ergeben - laut EDF - keine Gefährdung für Mensch und Umwelt.






https://www.swr.de/swraktuell/rp/zwischenfaelle-im-akw-cattenom-eine-panne-nach-der-anderen/-/id=1682/did=21320346/nid=1682/qjwy74/index.html



March 19 2018

5625 80bd 500

Konrad Staudacher

Beim Lastfall 'Erdbeben' spielen die AKW-Gegner das Spiel des ENSI mit
----------------------------------------------------------------------------------------------------
Die rechnerische Erdbebenbeanspruchung gemäss ENSI ist das Resultat der Berechnungsmethode der WNA (World Nuclear Association). 
- Diese Rechnung gilt unter uns echten Profis als völlig veraltet, sprich bezüglich Intensität der Bodenbewegung dem Kenntnisstand per 1980 entsprechend + bezüglich der Berechnungsmethoden im besten Fall dem Kenntnisstand per 2000. 
-- Sie berücksichtigt nur die damals anerkannten Erkenntnisse für die Grösse der Bodenbewegung + baulichen Zerstörungen, liegen damit ca. einen Faktor 6 tiefer als wir sie heute ansetzen müssten.
-- Sie berücksichtigt nur die horizontale Bodenbewegung (2D), obwohl Erdbeben bekanntlich 3D-Phänomene sind. Damit fehlt die vertikale Bodenbewegung in der Rechnung ... 
-- Sie berücksichtigt die reale Einwirkungsdauer der Bodenbewegung nicht, unterschätzt die Intensität der Zerstörungen am Tragwerk also um das 3 ... 6-Fache. 
- Das ist nicht seriös. 
-- Die WNA ist nicht seriös. 
-- Das ENSI ist nicht seriös.

Unsere Energiepolitiker*Innen in Bundesbern sind Gläubige ohne jede Fachkenntnis + stützen sich auf das ENSI (WNA) ab. Das gilt leider auch für die AKW-Gegner*Innen.




https://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/fdppolitiker-ueberraschen-mit-forderung-im-beznaustreit/story/10452049#mostPopularComment



5207 b243 500

ausgestrahlt

Von verantwortungsvoller Aufklärung keine Spur - Russland schweigt bis heute über die Ursachen der 2017 über Europa aufgetauchten Ruthenium-Wolke.




http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/ruthenium-wolke-gruene-fordern-reform-bei-strahlen-warnsystem-a-1198632.html


5118 fb91 500

ausgestrahlt

Atomkraftwerke bremsen die Energiewende aus. Wenn in Deutschland Windräder stillstehen, liegt das immer häufiger nicht an der Wetterlage, sondern weil der Atomstrom das Netz verstopft.

In Norddeutschland wurde deshalb der Ausbau der Windkraft an Land sogar weitgehend gestoppt. Stattdessen sollen alte Atomreaktoren noch bis 2022 weiterlaufen – trotz des Sicherheitsrisikos. Gegen den Willen der Bevölkerung.

Unterschreibe auch Du unsere Forderung: AKW jetzt vom Netz, damit der Ausbau der Erneuerbaren Energien vorangehen kann!

www.ausgestrahlt.de/netzverstopfer


March 18 2018

3635 fa57 500

Sortir du nucléaire Paris

BELGIQUE : IMPORTANT DÉGAGEMENT DE CO2 A TIHANGE

🚨 « Centrale de Tihange : 30 voitures touchées par un incendie » 15 mars 2018 - RTC.be ->  https://www.rtc.be/video/info/faits-divers/centrale-de-tihange-30-voitures-touchees-par-un-incendie_1497947_325.html

🚨 « La Belgique doit sortir du nucléaire.» 16 mars 2018 - Lecho.be ->  https://www.lecho.be/economie-politique/international-asie/La-Belgique-doit-sortir-du-nucleaire/9992801

🚨 « Vous prendrez bien un peu d'iode ? » 17 mars 2018 - Lecho.be ->  https://www.lecho.be/dossier/chroniquespolitiques/vous-prendrez-bien-un-peu-d-iode/9993058.html

Illustration : photo d'archive via Arte Journal du 25 juin 2018 - décidément Tihange fait dans l'originalité incidentelle, non contente d'être bâtie sur un sous-sol instable, d'avoir vu l'accès à un des bâtiments renfermant du matériel de secours, obstrué par un sur bétonnage, C'est cette fois un toit de parking dont le feu s'est propagé à plusieurs véhicules...

3016 81ad 500

NWA Schweiz
Strahlenkrankheit


Nein, 100 mSv/a sind nicht gesund. 
Nein, in Kerala haben sie nicht 100 mSv/a natürliche Strahlung.

In Kerala (Indien) gibts in einem begrenzten Gebiet wo 7'500 Leute leben bis zu 10 mSv/a, nicht 100 mSv/a. 
UND sie haben eine deutlich erhöhte Krebsrate im betroffenen Gebiet. 

Hier die Kategorien aus einer glaubwürdigen Quelle, Bundesamt für Strahlenschutz in Deutschland. 

Natürliche Strahlung 2 bis 3 mSv/a, in der Schweiz bis 5 mSv/a.

Ab 10 mSv/a erhöhtes Krebsrisiko bei Kindern.

Ab 100 mSv/a generell erhöhtes Krebsrisiko.

Ab 500 mSv/a erhöhtes Krebsrisiko, Kopfschmerzen, getrübtes Bewusstsein.

1'000 mSv/a leichte Strahlenkrankheit, Krebsrisiko noch höher, leichte bis mittlere Uebelkeit, Erbrechen, Unwohlsein, zeitweise Sterilität.

3'000 bis 4'000 mSv/a Extreme Durchfälle, Erbrechen, Haarausfall, Infektionen, Blutungen, Todesrate 50% innert einer Woche.

Ab 10'000 mSv/a Tod innerhalb von 2 Tagen oder unmittelbar.

NWA: 
Der Bundesrat will den Grenzwert für Beznau 1 und 2 von 1 auf 100 mSv/a erhöhen, das macht durchaus einen Unterschied! 
Speziell wenn derselbe Bundesrat die Bevölkerung ab 20 mSv/a evakuieren will!





March 15 2018

9352 ed30 500

Im Lande der Sonne will man zurück ins Mittelalter. Bedenklich!




https://www.n-tv.de/wirtschaft/Saudi-Arabien-plant-den-Atom-Einstieg-article20334851.html


March 12 2018

Nur die Axpo braucht den Beznau-Strom


Dass der Reaktor Beznau I wieder ans Netz gehen darf, freut eigentlich nur die Axpo. Für eine sichere Stromversorgung ist der umstrittene Altreaktor unnötig.

Bildergebnis für akw beznau

Der Entscheid der Atomaufsicht Ensi, der Axpo das Wiederhochfahren ihres wegen Sicherheitsmängeln seit bald drei Jahren abgestellten Reaktors zu bewilligen, freut die Beznau-Betreiberin und ärgert AKW-Skeptiker und Umweltverbände. Sowohl das Ensi als auch die Axpo beteuern, dass für den umstrittenen Entscheid ganz allein eine positiv ausgefallene Sicherheitsüberprüfung ausschlaggebend war. Und tatsächlich darf man annehmen, dass die Axpo keinen direkten Druck auf die Atomkontrolleure ausgeübt hat. Das ist auch gar nicht nötig, denn diesen Druck gibt es objektiv: 2,5 Milliarden Franken hat die Axpo laut eigenen Angaben in die Sanierung ihres Altreaktors aus dem Jahr 1969 investiert, 350 Millionen hat sie der vom Ensi verordnete Stillstand von Beznau I bisher gekostet. Um ihren finanziellen Verbindlichkeiten nachkommen zu können, braucht sie dringend die Beznau-Einnahmen.

Die BKW waren schlauer

Das wissen auch die Ensi-Ingenieure und die zuständigen Bundesbehörden. Ökonomische Sachzwänge sind auch für alle Nicht-Atomtechniker viel einfacher verständlich als komplizierte Sicherheitsfragen und theoretische Risikoberechnungen. Für die Axpo geht es denn auch schlicht darum, mit dem teuer instand gehaltenen Reaktor noch möglichst lange möglichst viel Geld zu verdienen, um die sonst in den Sand gesetzten Milliarden wenigstens zum Teil wieder hereinzuholen. Anders als die BKW im Fall Mühleberg hat es die Axpo bei Beznau nach Fukushima verpasst, die Weichen Richtung Abschaltung zu stellen. Ob ihre Rechnung aufgeht, ist unklar. Ganz klar ist hingegen, dass ein abgestelltes AKW sicherer ist als ein 50-jähriger Meiler, der noch zehn weitere Jahre ausgepresst werden soll.

In Frankreich gibt es derzeit einen mit Beznau vergleichbaren Fall: Auch im Stahl des Reaktordruckbehälters des neuen, noch im Bau befindlichen AKW von Flamanville wurden Materialmängel festgestellt. Auch dort verordnete die Atomaufsicht deshalb Sicherheitsüberprüfungen. Hätte sie dabei festgestellt, dass die Mängel gravierend sind, wäre das Prestigeprojekt des bereits heute milliardenteuren und um Jahre verspäteten EPR-Reaktors endgültig gestorben, denn der mangelhafte Druckbehälter ist bereits eingebaut. Anders als das Ensi hat die französische Behörde der Betreiberin EDF aber keinen Persilschein ausgestellt, sondern verlangt, dass wenigstens der relativ einfach auszuwechselnde Deckel des Druckbehälters bereits 2024 ersetzt werden muss. Ein rein sicherheitstechnisch begründeter Entscheid war aber auch das nicht.

Das Gesetz den Möglichkeiten anpassen

Über das Zusammenspiel von AKW-Betreibern, Atomaufsicht und Behörden sagt die zweite aktuelle Auseinandersetzung um Beznau viel aus: Anfang Januar eröffnete der Bundesrat die Vernehmlassung zu einer umfangreichen Revision der Kernenergieverordnung. Darin schlägt er unter anderem vor, bei den Anforderungen an die Erdbebensicherheit die Bestimmungen punkto Strahlenschutz um den Faktor 100 abzuschwächen. Zu diesem Punkt ist eine Beschwerde von Umweltorganisationen gegen das Ensi vor dem Bundesverwaltungsgericht hängig. Das Ensi erlaube der Axpo zu Unrecht den Weiterbetrieb von Beznau, obwohl das Werk die geltenden Bestimmungen nicht erfülle, so der Vorwurf in der Einsprache.

Und was tut das zuständige Departement von Energieministerin Doris Leuthard? Es schlägt kurzerhand vor, die entsprechenden Anforderungen in der Verordnung ganz einfach so anzupassen, dass auch Beznau diese erfüllt. Die SP hat in der Sache letzte Woche eine Aufsichtsbeschwerde gegen das Departement eingereicht. Die Grünen ihrerseits wollen eine Beznau-­Abstell-Initiative lancieren.

Doris Leuthard wird in der heutigen Fragestunde im Nationalrat mehrere Fragen zu Beznau beantworten müssen. Sie wird zweifellos ihre Atombeamten verteidigen. Das Schwarzpeterspiel der Bundesinstanzen zum Abstellen der Schweizer AKW geht weiter. Und das offizielle Versprechen, diese bloss so lange weiterlaufen zu lassen, wie sie sicher sind, bleibt ein Papiertiger, der den Betreibern faktisch alle Freiheiten lässt.



https://m.tagesanzeiger.ch/articles/5aa57d07ab5c3737a8000001








4695 91d9 500
Members of the Pacific Life Community converged at the Las Vegas Catholic Worker house from March 2 – 4 for their annual gathering to protest nuclear weapons. Twenty-four of them were arrested on Sunday, March 4 during a nonviolent action at the Nevada nuclear test site.    They kicked off the weekend with an hour-long vigil on Friday afternoon, holding signs and banners in front of the nearby offices of the National Nuclear Security Administration (NNSA). [The NNSA manages eight nuclear weapons-related sites: the Y-12 nuclear complex, Pantex Plant, Nevada National Security Site (formerly known as the Nevada Test Site), Los Alamos National Lab, Livermore National Lab, Sandia National Lab, Savannah River Site and Kansas City Plant.]  After the vigil, Friday and Saturday’s schedule was filled with regional updates, activist story-telling, nonviolence exploration, action planning, an open mic and a Service of Remembrance for Fr. Jerry Zawada, OFM. There were excellent presentations from Sr. Ardeth Platte and Sr. Carol Gilbert on the nuclear weapons ban treaty, and from Leona Morgan, Peter Clark, Eileen Shaughnessy, Denise Brown and Susan Schuurman of the Nuclear Issues Study Group, who came from New Mexico to talk about “Dismantling the Nuclear Beast”.  On Sunday morning, the group drove about 60 miles northwest of Las Vegas. They gathered for a liturgy in the desert outside of the boundary fence of the Nevada National Security Site (NNSS). Afterwards, they carried signs and banners the short distance to the road leading into the test site, where they joined hands in a circle to learn the Elm Dance, a dance that is performed “to celebrate commitment to life and solidarity with activists the world over”.  The activists then proceeded to the boundary line, where Sr. Ardeth Platte told the test site/NNSA employees and Nye County sheriffs on the other side of the line that the group was there to let them know about the Treaty on the Prohibition of Nuclear Weapons that was signed by 122 countries at the U.N. on July 7, 2017. The treaty, which will come into force 90 days after it’s ratified by 50 countries, prohibits the development, testing, production, manufacture, possession, stockpiling, sharing, use and threat to use nuclear weapons. At Sr. Ardeth’s invitation, one of the NNSA employees accepted a copy of the treaty. With copies of the treaty in hand, two dozen people then crossed onto NNSS property. They were escorted to the nearby pen, where they were briefly held before being processed and released.

One hundred atmospheric nuclear tests took place at the 1,300+ square mile site between 1951 and 1962, followed by more than 800 underground nuclear tests through 1992, when the U.S. put a hold on full scale nuclear weapons testing. Since then, sub-critical tests have been conducted there in underground tunnels. More than 15,000 activists have been arrested at the Nevada test site over the past six decades in protest of nuclear weapons testing.   The nuclear test site occupies Western Shoshone land, in violation of the 1863 Treaty of Ruby Valley. The Western Shoshone National Council has declared their nation a Nuclear Free Zone.  The Pacific Life Community weekend ended in Las Vegas with a concert by Eileen and the In-betweens (and a couple of songs by guest artist Vera Anderson, who had been arrested earlier that day), followed by dinner at the Las Vegas Catholic Worker. The Pacific Life Community will next meet in the San Francisco/Bay area on March 15 – 18, 2019. The Pacific Life Community is a network of spiritually motivated activists from U.S. Pacific coast and other western states who engage in anti-nuclear direct action. They protest at different nuclear weapons-related sites each year on or around March 1, which is Nuclear-Free and Independent Pacific Day and the anniversary of the Bravo nuclear bomb detonation by the U.S. at the Bikini Atoll in 1954. For more information, visit https://pacificlifecommunity.wordpress.com/  





http://www.nukeresister.org/2018/03/10/two-dozen-activists-arrested-at-nevada-nuclear-test-site/

4657 d84a 500


Ruedi Widmer Das Schweizer AKW Beznau, das älteste noch in "Betrieb" stehende Kernkraftwerk der Welt, soll dieser Tage nach drei Jahren Stillstand (wegen Sicherheitsmängeln) wieder hochgefahren werden. Es ist seit 50 Jahren in Betrieb und soll nun bis zum 60. weiterlaufen. Und dann immer weiter. Es läuft und läuft und läuft.

Older posts are this way If this message doesn't go away, click anywhere on the page to continue loading posts.
Could not load more posts
Maybe Soup is currently being updated? I'll try again automatically in a few seconds...
Just a second, loading more posts...
You've reached the end.

Don't be the product, buy the product!

Schweinderl