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October 06 2017

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October 03 2017

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Beznau 1: Alles noch schlimmer! 

Im seit 13. März 2015 stillstehenden AKW Beznau 1 wurde nicht nur festgestellt, dass der Reaktordruckbehälter grenzwertig spröde ist. Es wurden auch die mittlerweile berühmten 970 Keramikflakes in der Stahlwand des Reaktordruckbehälters gefunden.
Diese Keramikknusperli machen den Stahl natürlich noch spröder, weshalb wir davon ausgingen, dass man Beznau 1 nie mehr einschalten dürfe.
Neu kommt heraus, dass auch noch innenliegende Schutzplatten bis zur Hälfte ihrer Dicke weg gerostet sind.


Alles kein Problem, meint die Axpo.Und kann nicht zugeben, dass sie das AKW Beznau 1, das für eine Lebensdauer von 30 Jahren konzipiert wurde, nach 48 Jahren einfach nicht mehr zusammenflicken kann.


Liebe Axpo: Du musst jetzt ganz stark sein und einfach loslassen!



https://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/axpo-hat-vertiefungen-im-herzen-von-beznau-i-entdeckt/story/31017773

September 30 2017

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Eine Analyse stellt erneut fest: Das Atomkraftwerk in Fessenheim sei veraltet und eine Gefahr für Millionen Menschen. Außerdem würden Auflagen der Atomaufsicht nicht umgesetzt. Was geschieht mit dem Akw unter dem neuen Präsidenten Macron?




http://www.badische-zeitung.de/elsass-x2x/gutachten-zum-akw-fessenheim-auflagen-der-atomaufsicht-werden-nicht-umgesetzt--142550208.html

September 28 2017

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Beznau 1 darf weiterhin nicht ans Netz - Drei Jahre Stillstand

Die Axpo gibt heute bekannt, dass ihr AKW Beznau 1, das älteste AKW der Welt das noch in Betrieb ist, vom ENSI keine Bewilligung für eine Wiederinbetriebnahme erhalten hat.
Die Axpo meint nun, Ende Februar 2018 sei es dann soweit.

Am 13. März 2018 werden es drei Jahre Stillstand sein, in denen Beznau 1 für die Axpo 300 mio Franken vernichtet hat.

Diese never ending story ist nur noch lächerlich und gar kein Ruhmesblatt für den nuklear verblendeten Verwaltungsrat der Apxo.

Beznau 1 muss jetzt endlich definitiv stillgelegt werden.
Offensichtlich nicht nur aus Sicherheitsgründen, sondern auch aus wirtschaftlichen Gründen.




http://www.axpo.com/axpo/ch/de/news/news/medienmitteilungen/2017/kernkraftwerk-beznau--block-2-nach-revision-wieder-am-netz--wied.html

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Atomstrom verstopft das Netz - Schluss damit!

Mach mit und unterzeichne:

Atomkraftwerke bremsen die Energiewende aus. Wenn in Deutschland Windräder stillstehen, liegt das immer häufiger nicht an der Wetterlage, sondern weil der Atomstrom das Netz verstopft.

In Norddeutschland wurde deshalb der Ausbau der Windkraft an Land sogar weitgehend gestoppt. Stattdessen sollen alte Atomreaktoren noch bis 2022 weiterlaufen – trotz des Sicherheitsrisikos. Gegen den Willen der Bevölkerung.

Deshalb fordere ich: AKW jetzt vom Netz, damit der Ausbau der Erneuerbaren Energien vorangehen kann!




https://www.ausgestrahlt.de/aktionen/netzverstopfer/

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GAU durch Stillstandschäden in Lucens 1969

Für unsere äusserst vergesslichen Parlamentarier, die sich lustig machen über den Vorstoss von Beat Flach, der will dass die AKWs nach zwei Jahren Stillstand automatisch die Betriebsbewilligung verlieren:

Hier der ENSI Bericht zur Ursache des GAUs in Lucens, dem ersten GAU in Europa. Relativ gut gesichert in einer Felskaverne, aber radioaktive Nuklide drangen trotzdem in die Umwelt aus. Zuerst durch die Luft, dann noch jahrzehntelang durchs Wasser.

Unfallursache: Stillstandschäden!

In der Reaktorkaverne erreichte die Strahlung 100 R/h (1 Sv/h), vor allem aufgrund kurzlebiger Radionuklide wie Rubidium-88 und Krypton-88. Über eine undichte Stelle an einer Kabeldurchführung und über eine Leitung zur Abfuhr kleiner Kühlgasverluste drangen radioaktive Stoffe durch das Containment nach aussen und teilweise durch den umgebenden Fels in die Umwelt.

Ein Sievert pro Stunde erreichte die Strahlung in Lucens. 
Der Grenzwert für die effektive Dosis zum Schutz von Einzelpersonen der Bevölkerung beträgt 1 Millisievert im Kalenderjahr (Artikel 46 Strahlenschutzverordnung).
Das ist 8'760'000 mal weniger, als wir in Lucens hatten.




https://www.ensi.ch/de/2012/05/31/serie-lucens-ausfuehrliche-analyse-des-unfalls/

September 27 2017


On june 25th, more then 50.000 people came togheter to form a Human Chain against the Broken nuclear powerstations in Belgium.

September 26 2017

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Under the guise of a civil nuclear program, Japan has become a de-facto nuclear weapons state without so far having to take that next fateful step.

On Thursday, a shipment of 700 kilograms of plutonium arrived in Japan after a journey by sea from the French port of Cherbourg. That’s enough material for more than 100 nuclear weapons.

The plutonium – in the form of atomic fuel known as MOX, a mix of uranium and plutonium oxide – is for use in theTakahama-4 reactor, owned by Kansai Electric Power Co. and located on Wakasa Bay, in western Japan near Osaka.


https://dunrenard.wordpress.com/2017/09/22/japans-bomb-in-the-basement/

September 22 2017

Bei Stilllegung des Atomkraftwerks: Schweizer verlangen Entschädigung


Die Forderung stärkt die Position der elsässischen Politiker, die sich gegen die Stilllegung des AKW wehren. Sie argumentieren, die Stilllegung würde wegen Entschädigungsansprüchen von ausländischen Konzerne teuer, die Anteile an Fessenheim halten. 

Seit Jahrzehnten steht das elsässische AKW Fessenheim, 40 Kilometer nördlich von Basel, im benachbarten Südbaden und in der Nordwestschweiz massiv unter Druck. Vergessen geht dabei manchmal, dass deutsche und Schweizer Energiekonzerne über Bezugsrechte von fast einem Drittel der im AKW produzierten Energie verfügen – dies, weil sie sich an Kosten und Investitionen in die Anlage beteiligen.

Aus schon 2012 angekündigt

Damit ist es zumindest von Schweizer Seite vorbei. Letzte Woche haben die Energiekonzerne Alpiq, Axpo und BKW den Vertrag mit dem Betreiber EDF auf Ende 2017 gekündigt. Über die Kernkraftwerk-Beteiligungsgesellschaft (KBG) halten sie Strombezugsrechte von insgesamt 15 Prozent. KBG hat die Kündigung des Vertrags auch mit der Unsicherheit über den Zeitpunkt der Stilllegung von Fessenheim begründet. Der ehemalige französische Präsident François Hollande hatte 2012 angekündigt, das AKW zu schliessen. Umgesetzt wurde dies bisher aber nicht.

Trotz der Kündigung besteht KBG darauf, im Fall einer Schliessung von Fessenheim entschädigt zu werden. Dies sei bereits vertraglich mit EDF geregelt, betont Mediensprecherin Christel Varone. Bei der Beteiligung sei man von einem langfristigen Betrieb der Anlage von mehr als 40 Jahren ausgegangen. «Der Entscheid der Politik, das Kernkraftwerk Fessenheim frühzeitig zu schliessen, macht die von der KBG in die Anlage getätigten Investitionen zunichte. KBG erachtet deshalb die Frage nach einer Entschädigung des französischen Staats als legitim.»

Mit der Beendigung des Vertrags bekommt KBG keinen Strom mehr aus Fessenheim, muss sich aber auch nicht mehr an den teils erheblichen Kosten beteiligen, die in den letzten Jahren regelmässig angefallen sind.

Jürg Stöcklin, Präsident des Trinationalen Atomschutzverbands, kommentiert die Entwicklung: «Das ist ein weiteres Indiz dafür, dass Fessenheim angeschlagen ist.» Das Beharren auf einer Entschädigung dürfte allerdings den politischen Kräften im Elsass Auftrieb geben, die sich mit dem Hinweis auf die Entschädigungskosten gegen die Stilllegung wehren.

Deutsche wollen kein Geld

Keine Unterstützung erhalten sie aus dem grün regierten Baden-Württemberg. Dort hat das Umweltministerium erst kürzlich in einem Brief an die elsässischen AKW-Gegner klargestellt: «Eine Entschädigung deutscher Stellen ist völlig undenkbar.»

Vertragspartner für die Bezugsrechte von 17,5 Prozent ist auf deutscher Seite die EnBW. Der Konzern gehört mehrheitlich dem Land Baden-Württemberg. Von einer Kündigung des Vertrags ist hier nicht die Rede. Im Rahmen eines Tauschgeschäfts hat EnBW die Bezugsrechte an Fessenheim bereits 2009 an den Konzern Eon vergeben. Mittlerweile sind sie bei Preussen Elektra gelandet. Mediensprecher Volker Raffel schreibt: «Die Vereinbarungen aus 2009 beinhalten gegenseitige Lieferungen bis 2019.»

An den Kosten für den Rückbau und die Stilllegung des AKW Fessenheim müsse sich EnBW nicht beteiligen, heisst es dort. Die Schweizer KBG teilt mit: «Diese Frage wurde bereits vor mehreren Jahren mit EDF definitiv geregelt.» Was das genau heisst, ist nicht zu erfahren. Nur soviel, dass die Kündigung nichts an der Vereinbarung ändere.

Wann es wirklich aus ist mit Fessenheim bleibt unklar. Der neue französische Umweltminister Nicolas Hulot hat mehrmals die Schliessung von Fessenheim angekündigt, sie aber an die Inbetriebnahme des Druckwasserreaktors EPR im nordfranzösischen Flamanville gekoppelt. Diese wird immer wieder verschoben. Derzeit spricht man von 2019.

Die elsässischen AKW-Gegner setzen sich dafür ein, Fessenheim und EPR zu entkoppeln. Dabei erhalten sie Unterstützung von zwei grünen deutschen Bundestagsabgeordneten. Am Sonntag wurde in Breisach wieder dafür demonstriert, Fessenheim zu schliessen. Es dürfte nicht die letzte Kundgebung gewesen sein.



https://www.aargauerzeitung.ch/ausland/bei-stilllegung-des-atomkraftwerks-schweizer-verlangen-entschaedigung-131721043



September 21 2017

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Genetic and Ecological Studies of Animals in Chernobyl and Fukushima.
Authors: Timothy A. Mousseau and Anders P. Møller From the Department of Biological Sciences and the Environment and Sustainability Program, University of South Carolina, Columbia, SC 29208 (Mousseau); and the Laboratoire d’Ecologie, Systématique et Evolution, CNRS UMR 8079, Université Paris-Sud, Bâtiment, Orsay Cedex, France (Møller).
http://m.jhered.oxfordjournals.org/content/105/5/704.full



https://academic.oup.com/jhered/article/105/5/704/2961808/Genetic-and-Ecological-Studies-of-Animals-in

September 18 2017

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Der Atommeiler Tihange 1 bleibt voraussichtlich bis Ende November abgeschaltet. Das teilte der Betreiber des umstrittenen belgischen AKW, Engie-Electrabel, am Montag mit. Der Meiler war am vergangenen Dienstag manuell abgeschaltet worden, weil Ingenieure einen Defekt an einer Pumpe im nuklearen Bereich des Meilers festgestellt hatten.

Eine Gefahr bestehe nicht, die Abschaltung sei zwar ungeplant gewesen, aber kontrolliert, wie Engie-Sprecherin Anne-Sophie Hugé unserer Zeitung gesagt hatte. Die Ingenieure des Unternehmens hätten nun beschlossen, weitere Instandhaltungsarbeiten im nuklearen Bereich durchzuführen. Das soll laut Engie bis zum 30. Noveber dauern. Ursprünglich hätte Tihange 1 am Montag wieder angefahren werden sollen.

Der älteste der drei Reaktorblöcke in Tihange ist seit 1975 in Betrieb. Immer wieder kommt es in den belgischen Kernkraftwerken zu Störungen. Block 1 in Tihange war erst im Mai abgeschaltet worden, nachdem es Probleme mit einem Wasserfilter außerhalb des nuklearen Bereichs gegeben hatte. Zuvor hatte der Block monatelang stillgelegen, weil bei Bauarbeiten ein Nebengebäude beschädigt worden war.

Belgien hat zwei Atomkraftwerke, eines mit drei Blöcken in Tihange nahe Lüttich, etwa 65 Kilometer von Aachen entfernt, und eines mit vier Blöcken in Doel nahe Antwerpen. Beide Kernkraftwerke sind mit teilweise schon mehr als 40 Jahren Laufzeit recht alt. Erst am Dienstag war über eine aktuelle Studie berichtet worden, in der Wissenschaftler der belgischen Universität Löwen die Abschaltung der Kraftwerke Tihange 2 und Doel 3 empfehlen.

Diese beiden Blöcke sind besonders umstritten, weil in ihren Reaktordruckbehältern Tausende kleine Risse entdeckt worden sind. Bürgerinitiativen und Politiker quer durch die Parteienlandschaft nicht nur in der Region fordern deshalb bereits seit Jahren die Stilllegung der beiden Kraftwerke.


http://www.aachener-nachrichten.de/tihange-reaktor-bleibt-bis-30-november-abgeschaltet-1.1718024

AKW Gundremmingen: Wer B sagt, muss auch C sagen!


Das Atomkraftwerk Gundremmingen wird immer älter und gefährlicher. Es erzeugt jeden Tag Atommüll, für den es keine sichere Entsorgung gibt. Dabei wird das Kraftwerk zur Stromversorgung nicht mehr benötigt. Deshalb: Ende 2017 BEIDE Reaktorblöcke B UND C abschalten, statt wie bisher vorgesehen, den Zwillingsreaktor Block C noch vier Jahre weiter zu betreiben. Wer B sagt, muss auch C sagen. AKW Gundremmingen – Beide Blöcke 2017 abschalten!
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Dat onderhoud is gebeurd, maar uitbater ENGIE Electrabel heef beslist om het geplande onderhoud,  dat voorzien was eind dit jaar nu uit te voeren, samen met de herstelling van een motor. De herstelling aan de motor betreft het nucleaire gedeelte van de centrale.

Door alle onderhoud en herstellingen, is de heropstart dus pas eind november voorzien.



https://www.vrt.be/vrtnws/nl/2017/09/18/heropstart-tihange-1-opnieuw-uitgesteld/

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