Tumblelog by Soup.io
Newer posts are loading.
You are at the newest post.
Click here to check if anything new just came in.
9740 ac3d 500


NWA Schweiz

0,4% mehr Stromverbrauch, 65% erneuerbarer Strom im 2017

Der Stromverbrauch ist in der Schweiz im Jahr 2017 um 0,4% gestiegen. 

Nur um 0,4%, trotz Wirtschaftswachstum von 1,0%, Bevölkerungswachstum von 0,7% und einer Zunahme von Elektroautos. Die Energieeffizienz wurde also weiter erhöht.

In der Abstimmungsvorlage zur Energiestrategie 2050 wurden als Ziele 3% weniger Stromverbrauch pro Kopf bis 2020, und 13% weniger Stromverbrauch pro Kopf bis 2035 definiert.
Beide Ziele sind ab dem Referenzjahr 2000 gerechnet.

Von 2000 (7‘290 kWh) bis 2017 (6‘920 kWh) ist dieser Verbrauch bereits um 5,1% zurückgegangen. 
Das Ziel von minus 3% bis 2020 ist damit massiv übertroffen!

Der Import von Strom hat stark zugenommen auf 5,6 TWh, weil das Atomkraftwerk Beznau 1 stillstand, und weil die anderen AKWs, allen voran Leibstadt, immer mal wieder ausfielen und wieder ans Netz gingen und wieder ausfielen. 
Stichwort "Flatterstrom" und "Zufallsenergie".

Wasserkraft deckte 59,6% der Stromproduktion, die Atomkraftwerke 31,7%, die neuen Erneuerbaren rund 5,6% und die fossil-thermischen Kraftwerke 3,1%.

Damit wurden 65,2% der Schweizer Stromproduktion aus erneuerbaren Quellen generiert. Das setzt die Schweiz in Europa auf Rang 4 in Bezug auf den Anteil der erneuerbaren Stromproduktion.

Noch mehr Details zur erneuerbaren Stromproduktion erscheinen leider erst am 29. Juni 2018. In der "Statistik der erneuerbaren Energie 2017" sieht man dann wie gross die Anteile von Biomasse, Solar, Wind, Kleinwasserkraft und Kehrichtverbrennungsanlagen sind.





https://www.admin.ch/gov/de/start/dokumentation/medienmitteilungen.msg-id-70489.html

Don't be the product, buy the product!

Schweinderl