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Am Dienstag kommt Putin seinen derzeit besten Freund, Erdogan, besuchen. Die beiden fliegen dann gemeinsam nach Mersin, ans Mittelmeer, fast an die syrische Grenze, zur Grundsteinlegung des ersten türkischen AKW in Akkuyu. 
Die ganze Welt ist dabei sich vom Atomstrom zu verabschieden, die Islamisten in der Türkei und sonst wo schwören allerdings auf den Atomstrom. 
Dafür gibt es nur eine Erklärung: Sie wollen vermutlich die Bombe. Auch Erdogan will sie. Heute beschimpfte er den israelischen Ministerpräsidenten, er solle sich nicht mehr auf seine Atombomben verlassen. 
Eine andere Erklärung als der Bau der Bombe, gibt es für den teuersten Strom der Türkei nicht. Die ganze Anlage wird 25 Milliarden US-Dollar kosten, vermutlich sogar mehr. Putin liefert nur die 4 Druckwasserreaktoren.

Gebaut und betrieben wird das AKW, wie auch der neue Flughafen von Istanbul, von dem Baukonsortium Cengiz-Kolin. Die bedien Herren sind sehr gute Freunde Erdogans und haben ihn zu einem der reichsten Staatspräsidenten der Welt gemacht. 
Vier Blöcke WWER-1200 Druckwasserreaktoren direkt am Mittelmeer. Den Ort hat Erdogan auch gut ausgesucht. Akkuyu ist tektonisch gesehen einer der gefährlichsten Plätze der Türkei. Die sehr aktive tektonische Spalte läuft quasi unter dem geplanten AKW. 
Bei der Grundsteinlegung werden alle bestimmt gut beten: "Allah möge das AKW vor den Beben schützen".

Ich persönlich glaube nicht, dass dieses AKW jemals in Betrieb gehen wird. Die Bombe in den Händen dieses Wahnsinnigen wäre ein zu sehr großes Risiko. In der Region, sei es Irak oder Syrien, endeten alle Versuche einen AKW in den Betrieb zu nehmen, schon während der Bauphase in Schutt und Asche. So könnte es auch Akkuyu ergehen.

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Schweinderl