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October 21 2017

8831 ab2a 500

"Nos centrales nucléaires sont terriblement vulnérables"
1 L'arme lourde
2 Le crash aérien
3 Les drones
4 L'attaque par l'eau
5 Le "mouton noir"
6 La cyberattaque
7 Les convois radioactifs



http://tempsreel.nouvelobs.com/planete/20171012.OBS5876/nos-centrales-nucleaires-sont-terriblement-vulnerables-la-preuve.html
 Erinnert ihr euch an Sellafield? Das ist der Ort der Windscale Piles, dem Anfang des britischen Atomprogramms. 
Die ganze Geschichte von Sellafield und dem Atomprogramm ist ein einzigesDesaster von geradezu biblischen Ausmaßen und jedes Jahr wird es schlimmer.

Und jetzt das:


Bomb disposal experts were called to the Sellafield nuclear reprocessing plant after a routine audit of chemicals stored on the site.

ABER NATÜRLICH besteht da Explosionsgefahr! Was soll da auch sonst bestehen?



https://blog.fefe.de/?ts=a715e9c8

October 16 2017

7255 0ebc 500

Renforcement de la sécurité, stockage, coût du démantèlement... la facture risque d'être salée. Et le retour sur terre risque d’être brutal.

Et si on arrêtait les frais ? Demandons à EDF d'en finir avec cette exception française et d'investir enfin dans des énergies qui sont aujourd'hui bien moins coûteuses...en plus d'être plus sûres et plus propres.



https://www.capital.fr/economie-politique/les-derives-dedf-dans-le-nucleaire-vont-faire-exploser-notre-facture-1248876?amp

 

Der Krieg, der nicht zu Ende geht


Serbien und die Nachwirkungen des Uranwaffen-Einsatzes der US-NATO 1999 
Mehr als eineinhalb Jahrzehnte nach dem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg der US-NATO gegen Jugoslawien unter Einsatz hochgiftiger und radioaktiver Uran-Geschosse wird das ungeheure Ausmaß dieses Kriegsverbrechens deutlich: In Serbien haben die aggressiven Krebserkrankungen unter Jung und Alt ein epidemisches Ausmaß angenommen. Das Leid der Menschen schreit zum Himmel. Besonders betroffen ist der Süden Serbiens und Kosovo. Nach Angaben des serbischen Gesundheitsministeriums erkrankt jeden Tag ein Kind an Krebs. Das gesamte Land ist verseucht. Durch die Schädigung des Erbgutes (DNA) werden Generation um Generation missgebildete Kinder zur Welt kommen. Wissentlich und willentlich wurde ein Völkermord begangen. Bis vor kurzem hat die Politik unter Mithilfe der Medien den verunsicherten Bürgern auf Druck der Verursacher des Genozids die Wahrheit vorenthalten. Mutigen und verantwortungsbewussten Ärzten, Ex-Militärs, Ex-Politikern und Wissenschaftlern ist es nun gelungen, diese Mauer des Schweigens zu durchbrechen – zum Wohle des serbischen Volkes und der vielen anderen Völker dieser Welt, die ihr Schicksal teilen.

Uranwaffen sind Massenvernichtungswaffen

Als die USA in Vietnam das Entlaubungsmittel „Agent Orange“ und Napalm einsetzten, war die Welt entsetzt. Das war nicht mehr Krieg, das war Schlächterei an der Zivilbevölkerung und nachhaltige Zerstörung der Natur. 50 Jahre danach kommt dort Generation um Generation schwerbehindert zur Welt – zum Sterben geboren. Doch die Waffenindustrie, auch die Atomwaffenindustrie, hat seit Vietnam ihr Geschäft zügig weiterentwickelt. Alle Kriege sind nach den Rechtsnormen des Nürnberger Tribunals illegale Angriffskriege und sie werden immer mörderischer, hinterhältiger, flächendeckender, genozidaler. So auch der erste Krieg der US-NATO auf europäischem Boden gegen Jugoslawien 1999. Hier setzte die US-Armee unter stillschweigender Duldung der NATO-Verbündeten  – darunter auch Deutschland – eine Massenvernichtungswaffe ein, die sie im 2. Golfkrieg 1991 und in Bosnien-Herzegowina 1994/95 bereits erprobt hat: hochgiftige und radioaktive Uranwaffen. Die NATO selbst hat zugegeben, dass sie 30.000 Geschosse mit abgereichertem Uran (Depleted Uranium, DU) abgefeuert hat, das Militär Serbiens spricht von 50.000. Das entspricht 10 bis 15 Tonnen Uran.

Da bereits umfangreiche wissenschaftliche Literatur und Filmmaterial („Deadly Dust“) zu diesem Kriegsverbrechen in deutscher, englischer und serbischer Sprache zur Verfügung stehen (1), hier nur einige Anmerkungen. Wegen des langen Abbauprozesses der Radioaktivität und Toxizität werden Abfälle der Uran- und Atomindustrie – vorwiegend DU des Isotops 238 – für einen sehr langen Zeitraum in gesicherten Deponien gelagert. Zur Verringerung des hohen Kostenaufwands wird DU daher gerne kostenfrei an Interessenten wie das Militär abgegeben. DU besitzt Charakteristika, die vor allem für die Rüstungsindustrie sehr attraktiv sind: Die nach einer deutschen Technologie entwickelten DU-Geschosse (Siegwart-Horst Günther) haben wegen der hohen Dichte des metallischen Urans (1,7 mal größer als die von Blei) eine hohe Durchschlagskraft und sind besonders zum Brechen von Stahlpanzerungen und unterirdischen Beton-Bunkern geeignet. DU ist zudem brennbares Material, das sich beim Durchschlagen einer Panzerplatte von selbst entzündet und bei 3000 Grad Celsius zu Uranoxidstaub verbrennt und dabei hochtoxische und radioaktive Stoffe (Uranoxid) freisetzt. 

Dieses Uranoxid-Aerosol mit Partikelgrößen im Nanobereich gelangt über die Atemluft, das Wasser und langfristig auch über die Nahrungskette in den menschlichen Körper.

In der Lunge werden die DU-Staubteilchen auch an die roten und weißen Blutzellen angelagert und gelangen so in alle Organe des Körpers, auch ins Gehirn, in die Niere und in die Hoden, so dass in vielen Organen Krebs entsteht und die Erbsubstanz (DNA) irreversibel geschädigt wird. Die starke Karzinogenität des DU ist darauf zurückzuführen, dass die Chemo- und die Radiotoxizität synergetisch wirken. (2) Über die Placenta kann das DU auch ein ungeborenes Kind erreichen und ihm schweren Schaden zufügen. Mögliche Langzeitschäden sind genetische Defekte bei Säuglingen, Kinderleukämien, Krebserkrankungen und Nierenschädigungen. Da die Uranoxid-Partikel durch die Verbrennungshitze die Eigenschaft von Keramik angenommen haben, sind sie wasserunlöslich, sitzen in dieser Form im Körper fest und können über Jahre ihre radioaktive Wirkung entfalten. 

Krieg mit Uranwaffen ist wissentlich und willentlich herbeigeführter Völkermord

Für den Biochemiker Albrecht Schott ist DU ein Beispiel für Eingriffe in die Schöpfung, die diese existentiell gefährden und keine Waffe gegen Staaten, sondern eine Waffe gegen den Planeten. (3) Der bekannte deutsche Journalist und Filmemacher Frieder Wagner („Todesstaub“/„Deadly Dust“) bezeichnet Uranwaffen als „Ausrottungswaffe“ und die Opfer dieser mörderischen Waffen als „die Toten des stillen Sterbens“. (4)  Uranwaffen sind die „perfekte Waffe“, um massenhaft Menschen umzubringen, das heißt: einen Völkermord zu begehen. Seit der UN-Konvention über die Verhütung und Bestrafung  des Völkermordes von 1948 ist der Genozid ein Straftatbestand im Völkerstrafrecht, der nicht verjährt. Gekennzeichnet ist er durch die spezielle Absicht, auf direkte oder indirekte Weise eine nationale, ethnische, rassische oder religiöse Gruppe als solche ganz oder teilweise zu zerstören. Deshalb wird der Völkermord auch als „einzigartiges Verbrechen“, als „Verbrechen der Verbrechen“ (engl. „crime of crimes“) oder als „schlimmstes Verbrechen im Völkerstrafrecht“ bezeichnet. (5) 

Die australische Ärztin, Atomwaffenspezialistin und Friedensaktivistin Helen Caldicott schreibt in ihrem Buch „Atomgefahr USA“: „Es ist klar, dass das Pentagon schon lange vor der Operation Wüstensturm (2. Golfkrieg 1991, d. Verf.) um die gesundheitlichen Risiken wusste, die von uranhaltiger Munition ausgehen. In zahlreichen Militärberichten wird eingeräumt, dass Uran-238 Nierenschäden, Lungen- und Knochenkrebs, (nicht bösartige) Erkrankungen der Lunge, Hauterkrankungen, neurokognitive Störungen, Chromosomenschäden und Geburtsfehler verursachen kann.“ (6) Aus diesem Grund sind Kriege unter Einsatz hochgiftiger und radioaktiver Uranwaffen sowohl Kriegsverbrechen als auch wissentlich und willentlich herbeigeführter Völkermord – auch der Krieg gegen Jugoslawien 1999. Gemäß der UN-Konvention gegen Völkermord verpflichten sich die Vertragsparteien, Völkermord bzw. die Personen, die Völkermord begehen, gleichviel ob sie regierende Personen, öffentliche Beamte oder private Einzelpersonen sind, zu betrafen. Ein großes Team, bestehend aus Anwälten und Wissenschaftlern aus Serbien, Deutschland, Frankreich, Italien, Russland, China, England und der Türkei verklagt die NATO deshalb, während des Krieges 1999 gegen Jugoslawien Bomben mit abgereichertem Uran abgeworfen zu haben. Diese Klage wird auch den Völkern helfen, die das Schicksal Serbiens teilen. (7) 

Aggressive Krebserkrankungen in Serbien erreichen epidemisches Ausmaß

Die Bombardierung Serbiens dauerte 78 Tage. 1031 Soldaten wurden getötet, 5173 Soldaten und Polizisten verwundet, 2500 Zivilisten umgebracht – darunter 78 Kinder – und über 6000 Zivilisten verwundet. Neben den Projektilen mit DU, die zudem Spuren des hochgiftigen Plutoniums aufwiesen, sind auch andere explosive Kombinationen und Raketenkraftstoffe mit bestimmten chemischen Verbindungen verwendet worden, die bei Explosionen sehr giftig wirken und Krebserkrankungen bewirken. Die Rate dieser Krebserkrankungen wuchs von Jahr zu Jahr. Auch stieg die Zahl der Neugeborenen mit Missbildungen und die Anzahl aggressiver Leukämieerkrankungen bei Kindern. (8) Vor über einem Jahr wurden Schätzungen des serbischen Verbands zur Krebsbekämpfung bekannt: Studien hätten gezeigt, dass der Einsatz der Uranwaffen zwischen 2001 und 2010 zu 15.000 Krebserkrankungen und 10.000 Toten geführt habe, so der Verbandsleiter und Onkologe Prof. Slobodan Cikaric. Insgesamt habe es in diesem Zeitraum 330.000 Krebserkrankungen in Serbien gegeben. Die Todesrate habe seit 1999 jährlich um 2,5 Prozent zugenommen. (9)


Missbildung durch Uranmuition (aus dem Film „Deadly Dust“)

Bereits 2013 äußerte Prof. Cikaric in der Zeitung „Blic“, dass Serbien 14 Jahre nach der Bombardierung mit DU eine Explosion von Krebserkrankungen aller Art erwarte. (10) Er sollte Recht behalten. Übermittelt sind Zusammenbrüche des Immunsystems mit ansteigenden Infektionskrankheiten, schwere Funktionsstörungen von Nieren und Leber, aggressive Leukämien und andere Krebserkrankungen (auch Mehrfachkrebs), Störungen im Knochenmark, genetische Defekte und Missbildungen sowie Aborte und Frühgeburten bei Schwangeren wie nach der Tschernobyl-Katastrophe. Liest man heute eine serbische Zeitung oder geht über einen serbischen Friedhof, dann fällt einem in den seitenlangen Todesanzeigen oder den Grabinschriften die kurze Lebenszeit vieler Verstorbener ins Auge. Es müsste jeweils heißen: „Gestorben an den Folgen von DU-Vergiftung und -Verstrahlung.“

Viele Bürger Serbiens wurden aufgrund jahrelangen Mitleidens mit kranken Angehörigen und wegen des ängstlichen Abwartens, ob und wann auch sie evtl. von einer der schrecklichen und meist tödlich verlaufenden Krankheiten eingeholt werden, psychisch stark belastet. Auch wenn die meisten von ihnen die Ursache der schweren Erkrankungen erahnten, blieb trotzdem eine große Verunsicherung, die anhaltende Stressgefühle auslöste. Von politischer Seite hat man sowohl in Serbien wie auch in den anderen mit DU verseuchten Ländern im Nahen und Mittleren Osten und in den NATO-Ländern selbst die Bevölkerung bewusst nicht aufgeklärt. Man wollte sich u.a. Regressforderungen entziehen und das mörderische Handwerk ungestört weiterführen. Stress, Ängste wie auch Depressionen schwächen das bereits belastete Immunsystem zusätzlich und führen zu einer höheren Infektionsanfälligkeit. Das zeigen Forschungsergebnisse des interdisziplinären Forschungsgebiets der Psycho-Neuro-Immunologie (PNI). (11)

Volk hat Recht auf Wahrheit

Um das eigene Leben und das der Familie befriedigend gestalten und Vorsorge für die Zukunft treffen oder als Ehepaar entscheiden zu können, ob man Kinder in die Welt setzen will oder nicht, dafür muss jeder Bürger die wirtschaftlichen, sozialen und politischen Gegebenheiten in seinem Land realistisch einschätzen können. Das kann er aber nicht, wenn ihm die Wahrheit über Vorkommnisse vorenthalten werden, die sein Leben stark beeinträchtigen können. Deshalb ist es eine moralische Verpflichtung all derer, die sich mit dem Problem der Verseuchung des Landes auseinandergesetzt haben – Ärzte, Wissenschaftler, Journalisten, von Kontamination betroffene Militärs und Zivilisten –, die Mitbürger aufzuklären und ihnen beizustehen.

Hinzu kommt, dass die Identität eines Volkes auf dem Recht der Bürger auf Wahrheit und das Wissen um ihre Geschichte gründet. Historiker und Vertreter weiterer Wissenschaften haben dazu einen wichtigen Beitrag zu leisten. Die Auseinandersetzung darf aber nicht ihnen allein überlassen werden. Die Suche nach der Wahrheit und die Aufklärung des Volkes ist auch eine politische Aufgabe, die von politischen Verantwortungsträgern zu lösen ist und unter keinen Umständen von ihnen unterbunden werden darf. Regierung und Parlament haben sich zu positionieren. Wie können Bürger einer Regierung oder Volksvertretung vertrauen, die ihnen die Wahrheit über ein Problem vorenthalten, das sie alle existentiell betrifft.


Fußnoten:


(1) Jovanovic, V., Petkovic, S., Cikaric, S. (2012). CRIME IN WAR – GENOCIDE IN PEACE. The consequences of NATO bombing of Serbia in 1999, Sluzbeni glasnik Beograd; Caldicott, H. (2003). Atomgefahr USA. Kreuzlingen/München;  Wagner, F. (2007). „Deadly Dust - Todesstaub “, https://www.youtube.com/watsch?v=GTRaf23TCUi sowie Artikel in NRhZ online und „Geopolitika“, Mai 2014; Bertell, R. (2013). Radioaktivität und die Auslöschung des Lebens – Sind wir die letzten Generationen? NRhZ online Nr. 436 v. 11.12.2013; Deutsche Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges/Ärzte in sozialer Verantwortung e.V.: ippnw report (2012). Die gesundheitlichen Folgen von Uranmunition. Berlin. 
(2) S.a.a.O.
(3) Schott, A. (World Depleted Uranium Centre e.V., WODUC e.V.) (2003). Fluch und Tragödie des Uranmissbrauchs. Berlin.
(4) Wagner, F. (2010). Uranbomben – Die verheimlichte Massenvernichtungswaffe. Berlin.
(5) https://de.wikipedia.org/wiki/Völkermord.
(6) Caldicott, H. (2003). Atomkrieg am Golf und im Kosovo, in: Atomgefahr USA. Kreuzlingen/München, S. 260.
(7) S. Leukefeld, K. (2015). Uranwaffen gegen IS?  http://www.jungewelt.de/2015/03-03-/053.php.
(8) Mirjana Andjelkovic Lukic (2012). Serbien – gestern und heute, in: „Zeit-Fragen“. Zürich.
(9) http://derstandard.at/2000033576195/Serbischer-Verband-10-000-Krebstote-durch-NATO-Bomben-im-Jahr-1999.
(10) „Cikaric: Iduce godine ocekujemo ‚eksploziju’ malignih oboljenja“, in: „Blic“ online v. 13.12.2013. Belgrad.
(11) https://de.wikipedia.org/wiki/Psychoneuroimmunologie.





http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=24205

October 15 2017

7875 d139

October 14 2017

October 13 2017

Hmm, wenn Japans Atomkraft-Industrie von einem Tsunami in Schutt und Asche gelegt werden kann, und die haben Erfahrung mit Erdbeben und Tsumanis, … wie sieht denn das eigentlich in Frankreich aus? Die haben ja eher Erfahrung mit Ebbe und Flut. Wie sind denn deren Standards so?

Wie sich rausstellt: Eher nicht so gut.


Die Sicherheitsvorkehrungen für das französische AKW Tricastin gelten seit Jahren als unzureichend. Ende September zog die Atomaufsicht nun die Reißleine und wies die Abschaltung aller vier Reaktoren an. Die Sorge: Ein Szenario wie in Fukushima.


Du weißt, dass es schlimm ist, wenn die französische Regulierungsbehörde die Reißleine zieht!


https://blog.fefe.de/?ts=a71ea6d9

October 12 2017

2789 b6fc 500

Vor einigen Tagen meldete das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS), dass leicht erhöhte Werte von radioaktivem Ruthenium-106 in Deutschland und in anderen europäischen Ländern wie in der Schweiz, Österreich und Italien seit dem 29. September gemessen würden.

Die Ursache sei unbekannt. Ein "Ursprungsort im südlichen Ural zurück" könne angenommen werden, ein AKW-Unfall sei aber auszuschließen. Überdies bestehe wegen der geringen radioaktiven Belastung in Deutschland - höchstens 5 Millibecquerel pro Kubikmeter Luft - keine Gesundheitsgefährdung. 
Rosatom, die russische Atomenergiebehörde, weist die Vermutung des BfS zurück und erklärt, dass "die Radioaktivität bei allen russischen AKWs innerhalb der Norm liegt und mit der natürlichen Hintergrundstrahlung übereinstimmt". Ruthenium-106 sei überdies vom russischen Wetterdienst auf russischem Territorium nicht festgestellt worden, nur in St. Petersburg sei in der Woche vom 25. September bis 7. Oktober Ruthenium-106 gemessen worden, aber in unbedeutender Konzentration, vier Mal niedriger als der erlaubte Wert.

Russische Atomkraftwerke könnten keine Quelle sein, die Spekulation über einen russischen Ursprung sei unzutreffend. 




https://www.heise.de/tp/features/Ruthenium-106-Wieder-einmal-erhoehte-radioaktive-Strahlung-ueber-Europa-3858887.html

Greenpeace Luxemburg deckt besorgniserregende Zustände im AKW Cattenom auf


ASN verlangt Stellungnahme von AKW Cattenom



Nach dem Gebäudebrand in Cattenom in der Nacht vom Montag auf Dienstag ist das Thema Cattenom wieder in aller Munde. Auch Greenpeace wurde vor kurzem selbst Zeuge der desolaten Zustände des Kernkraftwerkes. Roger Spautz, Atom-Campaigner von Greenpeace war als ziviler Beobachter bei einer Inspektion der ASN, der französischen Nuklearaufsichtsbehörde dabei. In seiner Rolle als CLI-Beobachter (Comité local d'Information) begleitete Roger Spautz die Inspektoren der ASN am 29. November 2016 in den nuklearen Bereich des Kraftwerkes.
 
Während der Inspektion, stoßen Roger Spautz und die zwei Inspektoren auf einen Raum, indem der Boden mit einer gelben Flüssigkeit bedeckt war. Ein notdürftig angebrachtes Schild mit der Aufschrift « Accès vers zone très contaminée » war mit einem Abtrennband angebracht worden, jedoch konnten die begleitenden EDF Mitarbeiter den Vorfall nicht erklären. 

Ferner stießen die Beamten mit Roger Spautz zusammen auf eine weitere ausgelaufene Flüssigkeit deren Präsenz die EDF Beamten nicht erklären konnten. Die ASN-Inspektoren nahmen den Vorfall zur Kenntnis und verlangen von dem Cattenom Betreiber EDF nun eine Stellungnahme.
  





http://www.greenpeace.org/luxembourg/fr/news/Greenpeace-Luxemburg-deckt-besorgniserregende-Zustande-im-AKW-Cattenom-auf-/

0436 356b 500

Aktivisten der Umweltorganisation Greenpeace sind am Donnerstag für eine Protestaktion auf das Gelände des französischen Atomkraftwerks Cattenom nahe der deutschen und luxemburgischen Grenze vorgedrungen. Die Umweltschützer wurden dort von der Polizei «gestoppt».
Dies teilte die Betreibergesellschaft EDF mit. Sie hätten keinen Zutritt zum Nuklearbereich des AKW gehabt. Auf die Sicherheit der Anlage habe sich die Aktion nicht ausgewirkt. Greenpeace bestätigte die Protestaktion.

Gegen 5.30 Uhr hätten rund 15 Aktivisten zwei Sicherheitsschleusen überwunden und seien zum Gebäude gelaufen, in dem sich das Abklingbecken für Brennstäbe befinde, sagte Roger Spautz, der Atomexperte von Greenpeace Luxemburg, zur Nachrichtenagentur AFP. Dort hätten sie «ein Feuerwerk gezündet». Die Aktivisten seien festgenommen worden.

Mit der Aktion habe Greenpeace auf Sicherheitsmängel hinweisen wollen. Es sei demonstriert worden, «dass man in ein Atomkraftwerk eindringen kann», sagte Spautz. Zudem habe Greenpeace darauf aufmerksam machen wollen, dass das Gebäude mit dem Abklingbecken anders als die Reaktorgebäude nicht geschützt sei.

Umstrittenes AKW

Das nur rund zehn Kilometer von der deutschen Grenze entfernt liegende französische Atomkraftwerk Cattenom ist umstritten. In der Anlage kommt es immer wieder zu Pannen, die Organisation Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkriegs (IPPNW) zählt Cattenom zu den «grössten Risiko-AKW» in Europa.

Die luxemburgische Regierung und auch die Landesregierungen von Rheinland-Pfalz und dem Saarland forderten in der Vergangenheit wiederholt, Cattenom abzuschalten. Luxemburgs Ministerpräsident Xavier Bettel bot den französischen Behörden vor einem Jahr sogar an, einen finanziellen Beitrag zu einer Abschaltung zu leisten.

Bild könnte enthalten: im Freien




https://www.blick.ch/news/ausland/aktivisten-in-frankreich-festgenommen-greenpeace-zuendet-feuerwerk-auf-akw-gelaende-id7449498.html

October 10 2017

Strahlender Herbst


Atomunfälle Atomunfälle
  • 1957 ereigneten sich in Großbritannien und der Sowjetunion zwei Atomunfällen.
  • Die Anlagen wurden im Zuge des Kalten Krieges hastig errichtet und dienten zur Produktion von Plutonium für Atombomben.
  • In der Folge stieg die Krebsrate, bis heute rätseln Forscher über die tatsächlichen Auswirkungen.
Von Christopher Schrader

Die Milch war weiß wie immer und strahlte wie nie. Männer von der Regierung kamen damals vor 60 Jahren auf die Bauernhöfe und hielten Messgeräte an Milchkannen. Die Ergebnisse in der nordenglischen Grafschaft Cumbria, genauer zwischen der heute Sellafield genannten Nuklearanlage und dem Städtchen Barrow, lagen weit über dem Grenzwert. In einem Fall erreichten sie das 14-fache des Limits; auf diesem Hof schwamm im Liter Milch so viel radioaktives Jod-131, dass pro Sekunde 52 000 dieser Atome zerfielen.

Das Nuklearzeitalter war an jenen Tagen nach dem 10. Oktober 1957 gerade einmal zwölf Jahre alt. Und zum ersten Mal drängte die Gefahr der Anlagen für die Umwelt ins öffentliche Bewusstsein: Unter großer Anteilnahme auch der internationalen Presse wurde die Milch von etwa 600 Bauern in einem 500Quadratkilometer großen Gebiet um Sellafield beschlagnahmt und in die Irische See gekippt. Das Ziel war es, Schilddrüsenkrebs vor allem bei Kindern zu verhindern.

Zwei Wochen vor Sellafield erschütterte eine Explosion den Reaktor von Majak

Auf dem abgeschotteten Gelände Sellafield, so erfuhren die Bürger, war ein Reaktor in Brand geraten, einer der sogenannten Windscale Piles. Es waren abenteuerliche Konstruktionen, deren technische Beschreibung nicht ohne Grund "Haufen" (Piles) lautete; die Briten erzeugten damit Plutonium für ihre nukleare Aufrüstung.

Das Feuer brannte drei Tage und blies große Mengen strahlender Stoffe in die Umwelt. Das Jod in dieser Mischung gelangte über das Gras der Umgebung und die Kühe sofort in die Nahrungskette. "Zum erstenmal in der langjährigen Entwicklung der atomischen Technik in England", schrieb die Neue Zürcher Zeitung, "hat in den letzten Tagen ein Vorfall Anlass zur Beunruhigung der Zivilbevölkerung gegeben."

Eine Premiere war es jedoch nur scheinbar. Erst beim Fall des Eisernen Vorhangs drei Jahrzehnte später erfuhr der Westen im Detail, was vorher nur gemunkelt wurde: Am 29. September 1957, also keine zwei Wochen vor dem Brand in Sellafield, hatte in der Sowjetunion eine Explosion eine geheime Anlage in der Nähe der Stadt Kyschtym in der Oblast Tscheljabinsk erschüttert. Wie der Windscale-Reaktor diente die Fabrik von Majak der Produktion von Plutonium für Atombomben. Als die Kühlanlage versagte, hatte es einen Tank für radioaktive Abfälle zerrissen.

Die Unfälle waren ähnlich gravierend wie jene von Tschernobyl und Fukushima

Die beiden Ereignisse vor 60 Jahren, Windscale und Majak, gehören zu den schwersten Atomunfällen überhaupt. Die freigesetzten Mengen von Radioaktivität waren gewaltig, die Gesundheitsschäden erheblich. Auf der internationalen Ines-Skala für solche Ereignisse, die von Null (meldepflichtig aber ohne Folgen) bis Sieben (Tschernobyl und Fukushima) reicht, gehört Majak zur Kategorie Sechs und Windscale steht auf Fünf.

"Dieser Zufall, dass beide Unfälle innerhalb von zwei Wochen geschahen, ist natürlich außergewöhnlich", stellt Richard Wakeford von der Universität Manchester fest. Aber beide Anlagen seien vor dem Hintergrund des Kalten Krieges hastig errichtet und nachlässig betrieben worden. "Sie liefen zu diesem Zeitpunkt jeweils fünf Jahre, und das Glück der Betreiber war aufgebraucht." Wakeford erinnert an das doppelte Jubiläum mit einem Schwerpunkt im Fachblatt Journal of Radiological Protection, dessen Chefredakteur er ist.

Bei Kyshtym gingen 90 Prozent der Strahlung über dem Fabrik-Gelände nieder, aber der Rest zog als Wolke von radioaktivem Staub Richtung Nordosten über das Land. Er verseuchte einen Streifen von 300 Kilometern Länge und etwa 23 000 Quadratkilometern Fläche; hier gab es 217 Ortschaften mit 270 000Einwohnern. Gut 1100 davon wurden binnen zwei Wochen evakuiert, weitere gut 9000 innerhalb von zwei Jahren umgesiedelt - ohne das die Bewohner erfuhren warum. Der große Rest blieb.

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  1. Sie lesen jetztStrahlender Herbst
  2. Die Krebsrate stieg um 2,5 Prozent



http://www.sueddeutsche.de/wissen/atomunfaelle-strahlender-herbst-1.3700635

October 09 2017

4852 a2b9 500

Here's some interesting history lessons you won't learn in school.
Army scientists secretly sprayed St Louis with 'radioactive' particles for YEARS to test chemical warfare technology.
http://www.dailymail.co.uk/news/article-2210415/Revealed-Army-scientists-secretly-sprayed-St-Louis-radioactive-particles-YEARS-test-chemical-warfare-technology.html.
.
For decades, both former and current residents from approximately 90 municipalities in the Missouri city were diagnosed with a long list of life-threatening illnesses, including leukaemia, lupus, brain tumours, appendix cancer, multiple sclerosis, birth defects and many more. People died. Babies died. And they’re still dying to this day, dubbed “the poison children of Coldwater Creek.” But no one ever connected the dots as to what was really making these innocent people sick. “You’ll never forget the moment they tell you, ‘We found lesions on your lung and your liver,’” Mary Oscko, who has stage 4 lung cancer, told CBS News. “My husband and I had to sit down at night and discuss whether I want to be cremated or buried. I don’t want to be buried in North County, that’s the one thing I told him — I do not want to be buried where this soil is.” In 1942, during the height of World War II, a corporation by the name of Mallinckrodt Chemical Works was hired by the US government to process uranium for the development of the world’s first nuclear weapons. The operation was dubbed ‘The Manhattan Project.’ Based in St Louis, it was here that the atomic bomb was born. (+800 more words, & Video's) 
http://mobile.news.com.au/technology/environment/residents-in-st-louis-dying-in-record-numbers-from-world-war-ii-radioactive-waste/story-e6frflp0-1227584692180
.
Journal of Environmental Radioactivity:
March 2016, Vol.153:104–111, doi:10.1016/j.jenvrad.2015.12.007
Tracking legacy radionuclides in St. Louis, Missouri, via 210Pb.
Marco P.J. Kaltofen. Robert Alvarez. Lucas Hixson.
http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0265931X15301685

October 08 2017


114.000 Tonnen Atommüll vor Europa ins Meer gekippt

Früher wurde Atommüll im Ärmelkanal verklappt. Heute wird er über Rohre in den Atlantik gepumpt. Die gesammte Nahrungskette ist bereits verseucht. Experten führen die steigenden Krebszahlen auf diesen Skandal zurück.

https://www.facebook.com/groups/853224758078916/?fref=ts

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