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April 20 2018

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Thor Malvesi : La mobilisation ne faiblit pas

Si le titre de notre article peut ressembler à un film catastrophe tiré d’un livre de science fiction, l’analyse du dossier que subissent de plein fouet les habitants de Narbonne et de ses alentours peut faire peur … et il y a de quoi !

Aux portes de Narbonne, s’il est un lieu qui concentre l’inquiétude de nombreux riverains, c’est bien l’usine Areva-Malvesi.




https://tvlanguedoc.com/conference-narbonne-areva-thor-malvesi



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NWA Schweiz

0,4% mehr Stromverbrauch, 65% erneuerbarer Strom im 2017

Der Stromverbrauch ist in der Schweiz im Jahr 2017 um 0,4% gestiegen. 

Nur um 0,4%, trotz Wirtschaftswachstum von 1,0%, Bevölkerungswachstum von 0,7% und einer Zunahme von Elektroautos. Die Energieeffizienz wurde also weiter erhöht.

In der Abstimmungsvorlage zur Energiestrategie 2050 wurden als Ziele 3% weniger Stromverbrauch pro Kopf bis 2020, und 13% weniger Stromverbrauch pro Kopf bis 2035 definiert.
Beide Ziele sind ab dem Referenzjahr 2000 gerechnet.

Von 2000 (7‘290 kWh) bis 2017 (6‘920 kWh) ist dieser Verbrauch bereits um 5,1% zurückgegangen. 
Das Ziel von minus 3% bis 2020 ist damit massiv übertroffen!

Der Import von Strom hat stark zugenommen auf 5,6 TWh, weil das Atomkraftwerk Beznau 1 stillstand, und weil die anderen AKWs, allen voran Leibstadt, immer mal wieder ausfielen und wieder ans Netz gingen und wieder ausfielen. 
Stichwort "Flatterstrom" und "Zufallsenergie".

Wasserkraft deckte 59,6% der Stromproduktion, die Atomkraftwerke 31,7%, die neuen Erneuerbaren rund 5,6% und die fossil-thermischen Kraftwerke 3,1%.

Damit wurden 65,2% der Schweizer Stromproduktion aus erneuerbaren Quellen generiert. Das setzt die Schweiz in Europa auf Rang 4 in Bezug auf den Anteil der erneuerbaren Stromproduktion.

Noch mehr Details zur erneuerbaren Stromproduktion erscheinen leider erst am 29. Juni 2018. In der "Statistik der erneuerbaren Energie 2017" sieht man dann wie gross die Anteile von Biomasse, Solar, Wind, Kleinwasserkraft und Kehrichtverbrennungsanlagen sind.





https://www.admin.ch/gov/de/start/dokumentation/medienmitteilungen.msg-id-70489.html

April 17 2018

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Muss das AKW Beznau vom Netz, weil es nicht erdbebensicher ist? Der Bevölkerung werde ein hohes Risiko zugemutet, findet ein ehemaliger Bundesangestellter.


Es sind schwere Vorwürfe, die André Herrmann erhebt: «Der Bundesrat missachtet die Grundsätze des Strahlenschutzes und des Vorsorgeprinzips.» Es dürfe nicht sein, dass in einem Land wie der Schweiz der Bevölkerung ein so hohes Risiko zugemutet werde. Herrmann hat von 2005 bis 2012 die eidgenössische Kommission für Strahlenschutz (KSR) präsidiert. Das ist jenes Expertengremium, das den Bundesrat bei Fragen des Strahlenschutzes berät.

Aufgeschreckt hat Herrmann die vom Bundesrat geplante Revision jener Verordnungen, die für die Sicherheit von Atomkraftwerken massgeblich sind; die Vernehmlassung dazu endet morgen. Heftig umstritten ist die Frage, wie viel Radioaktivität die Menschen maximal ausgesetzt sein sollen, wenn ein schweres Erdbeben – wie es nur einmal alle 10’000 Jahre auftritt – ein Atomkraftwerk erschüttert. Die Atomaufsichtsbehörde des Bundes (Ensi) wendet einen Grenzwert von 100 Millisievert an. Das ist hundertmal höher, als es die Atomgegner fordern. Wer recht hat, ist juristisch umstritten; der Fall, der das AKW Beznau betrifft, ist beim Bundesverwaltungsgericht hängig.

Wo die Limite festgesetzt wird, ist entscheidend. Wird sie überschritten, muss ein Meiler zumindest für Nachrüstungen vom Netz. Der Bundesrat will den skizzierten Zwist beenden. In seinem erläuternden Bericht zur geplanten Revision räumt er ein, dass die aktuellen Bestimmungen «unklar» sind. Indem er den Grenzwert bei 100 Millisievert festlegt, will er «wieder Rechtssicherheit» herstellen – für die Atomgegner ein Eingeständnis, dass das Ensi die geltenden Bestimmungen falsch anwende und die geplante Revision nichts anderes als eine «Lex Beznau» sei.

Nach Tschernobyl «grosse Unsicherheit»

«Eine Dosis von 100 Millisievert in einem Jahr darf keinesfalls bagatellisiert werden», sagt Herrmann, der heute als Berater in technischen Risiken tätig ist. Der gesetzliche Grenzwert für die Strahlendosis liegt in der Schweiz für die Bevölkerung generell bei 1 Millisievert pro Jahr, bei beruflich strahlenexponiertem Personal bei 20 Millisievert. Definiert der Bundesrat den Grenzwert nun bei 100 Millisievert, besteht die Gefahr, dass die Bevölkerung in der Umgebung eines Atomkraftwerks entsprechend verstrahlt wird.

In diesem Fall würden fünf Promille der Menschen, die weniger als 20 Kilometer entfernt von einer Atomanlage wohnen, an Krebs erkranken und vorzeitig sterben, je nach Atomanlage also 1000 bis 2000 Menschen. Das sagt Herrmann mit Verweis auf Berechnungen der Internationalen Strahlenschutzkommission (ICRP). Zudem, so Herrmann weiter, müssten alle Menschen in der Umgebung eines Atomkraftwerks lebenslang befürchten, dass sie selbst und/oder ihr Umfeld zu den «Unglücklichen» gehörten. «Diese Ungewissheit erschwert das tägliche Leben der gesamten exponierten Bevölkerungsgruppe.»

Herrmann, ehemaliger Basler Kantonschemiker, erinnert an die Atomkatastrophe von Tschernobyl 1986. Im ersten Jahr danach lag laut Bundesamt für Gesundheit die zusätzliche Strahlendosis in der Schweiz bei durchschnittlich 0,5 Millisievert, für die am stärksten betroffenen Menschen bis zu 5 Millisievert. «Trotzdem war die Unsicherheit in der Bevölkerung gross», sagt Herrmann.

Ensi sieht «keine Abstriche bei der Sicherheit»

Mit seiner Einschätzung steht Herrmann nicht allein da. Die Vernehmlassung war begleitet von scharfer Kritik der SP, Grünen und Umweltverbände. Die lauten Proteste haben das Ensi am 23. März zu einer Stellungnahme bewogen: Die geplante Revision, so das Ensi, «macht keine Abstriche bei der Sicherheit». Der Dosiswert von 100 Millisievert sei konform mit internationalen Vorgaben, in den USA gelte ein Grenzwert von 250 Millisievert, in Deutschland 50.






https://www.derbund.ch/schweiz/standard/beznaugrenzwert-schreckt-strahlenschutzexperten-auf/story/21851755






April 16 2018

April 13 2018

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Die Stilllegungskosten sollen sich auf etwa 3,8 Milliarden Franken und die Entsorgungskosten auf 20,8 Milliarden belaufen.

Das Uvek sehe zwar keine Anhaltspunkte, am Resultat der Beurteilung durch die unabhängigen Experten zu zweifeln, teilte das Departement mit. Diese hatten ihrerseits die Kostenstudie 2016 überprüft, die von Swissnuclear im Auftrag der Kommission für den Stilllegungsfonds und den Entsorgungsfonds (Stenfo) durchgeführt worden war.




https://www.srf.ch/news/schweiz/uvek-beziffert-kosten-akw-stilllegungen-teurer-als-geplant

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Die Aktionsgruppe «Beznau Alarm», hat gestern ein Video veröffentlicht, das auf die dramatischen Folgen der geplanten Änderung der Kernenergieverordnung aufmerksam macht: 

Der Grenzwert im Falle eines Erdbebens soll von 1 auf 100 Millisievert (mSv) erhöht werden! 

«Beznau Alarm» ruft die Bevölkerung auf, sich in der bis zum 17. April 2018laufenden Vernehmlassung mit einer Stellungnahme dagegen zu wehren. 

Jetzt Stellungnahme abgeben unter: https://beznau-alarm.ch 


Warum eine Stellungnahme wichtig ist: 

Der Verein «Beznau Verfahren» hat 2015 Beschwerde gegen den Betrieb des Atomkraftwerks Beznau eingelegt. 

Der Streitpunkt: Das ENSI wendet die Sicherheitsbestimmungen im Erdbebenfall falsch an. Das Verfahren läuft derzeit immer noch. Entscheidet das Gericht im Sinne der Beschwerdeführenden, muss das AKW Beznau nachgerüstet oder stillgelegt werden, da es bereits heute auf 78 mSv/a kommt. 

Um dies abzuwenden, will das zuständige Bundesamt die Verordnung ändern: Der bisherige Grenzwert soll von 1 mSv auf 100 mSv erhöht werden, obwohl die Bevölkerung bereits bei 20 mSv/a evakuiert werden muss. Dies ist ein veritabler Kahlschlag bei den Sicherheitsvorschriften und eine unverantwortliche Aufweichung des Bevölkerungsschutzes. ** 

Hier geht es zum Video: https://www.youtube.com/watch?v=1I6V_Wb2rEk 
Bitte teile den Link auch mit deinen Freunden und Bekannten. 


** Weitere Informationen zur geplanten Änderung der Kernenergieverordnung finden Sie unter:  https://atomschutzverband.ch/362
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Marode Atomkraftwerke wie Tihange, Doel und Fessenheim nahe deutscher Grenzen stehen seit Jahren in der Kritik. Nun wurde bekannt: Katastrophen-Vorboten, sogenannte Precursors, häufen sich in Tihange 1. Zudem gibt es Risse im Druckbehälter von Reaktor 2. Experten und deutsche Politiker schlagen Alarm.

Wird es in Europa zu einer Atomkatastrophe wie in Fukushima kommen? Die Zeichen verdichten sich, dass das belgische Atomkraftwerk Tihange nahe der deutschen Grenze mittlerweile ein "unbeherrschbares Problem darstellt". Zu diesem Schluss kommen Experten wie Professor Manfred Mertins, langjähriger Mitarbeiter der Gesellschaft für Reaktorsicherheit.

Sicherheitskonzept ungenügend

Dafür gibt es besorgniserregende Gründe. Zum einen wurde Tihange, das bei Huy (Provinz Lüttich) liegt, nach einem Sicherheitskonzept von 1970 erbaut. Das Atomkraftwerk (AKW) wurde 1975 in Betrieb genommen und entspreche Mertins zufolge den heutigen Sicherheitsstandards nicht. "Vor allem hinsichtlich möglicher Einwirkungen von außen wie Erdbeben, Überflutung oder Flugzeugabsturz hat sich das Sicherheitskonzept völlig überlebt", sagt der Experte.

Und eine Anpassung sei nicht möglich. "Ich halte nichts von diesem Geschwafel von Nachrüstung so alter AKWs wie Tihange 1. Selbst dann würde Tihange 1 nicht den aktuellen Sicherheitsanforderungen genügen."

Außerdem sei die Anlage nicht nachrüstbar, weil sie über eine intensive Betonstruktur verfügt. Im Grunde, so Mertins, müsste die Anlage neu gebaut werden.

Besorgniserregend sind auch die Berichte über Zwischenfälle im ersten Block (Tihange 1). Der WDR hatte unter anderem mit Bezug auf ein Schreiben der Brüsseler Atomaufsicht gemeldet, dass es zwischen 2013 und 2015 in Tihange insgesamt 14 sogenannte Precursor-Fälle gab. Mehr als die Hälfte sollen Tihange 1 betroffen haben.

Vorboten für Katastrophe häufen sich

Bei Precursors handelt es sich um Vorläufer, die auf drohendes Unheil hinweisen können. "Katastrophen kündigen vorher sich an", erklärt Mertins. Tschernobyl sei "ein solcher Klassiker", bei dem man den Vorläufer nicht ernst genommen und daher keine Precursor-Analyse erstellt habe.

Mertins zufolge hätte eine solche Katastrophe verhindert werden können. Denn: In einer Precursor-Analyse sei ersichtlich, "wie sich im Verfahrensablauf bestimmte Situationen entwickeln". Precursors sind Mertins zufolge also als Indikator für den Sicherheitszustand eines Atomkraftwerkes zu bewerten.

Risse im Reaktordruckbehälter

Ein veraltetes Sicherheitskonzept und gehäufte Precursors sind nicht die einzigen Probleme, die Tihange hat. Sehr besorgt zeigt sich Mertins über den Zustand von Tihange 2.

2012 meldete die belgische Atomaufsichtsbehörde (FANC), dass bei Routineinspektionen Risse in dem Reaktordruckbehälter von Tihange 2 entdeckt wurden. 1.931 Schadstellen betrafen laut einer Studie des Wiener Institutes für Sicherheits- und Risikowissenschaften (IRS) den oberen Teil des Kernrings und 80 Schadstellen den unteren Teil des Kernrings.

Daraufhin wurde der Reaktor heruntergefahren. Allerdings erlaubte die FANC im Jahr 2016 das Wiederhochfahren. Für Mertins unverständlich: "Aus der sicherheitsrelevanten Perspektive lässt sich feststellen, dass Schäden am Reaktordruckbehälter mit der Konsequenz dessen Versagens nicht beherrschbar sind."

Mertins ist verwundert darüber, dass sich immer wieder Experten finden, die zu anderen Bewertungen kommen. "Es verbietet sich überhaupt über die Zulässigkeit von Rissen in einem Reaktordruckbehälter zu diskutieren. Eigentlich müsste jedem klar sein, dass Tihange 2 abgestellt werden muss."

Situation nicht beherrschbar

Ähnliches gilt demnach auch für Doel 3 bei Antwerpen, das wegen tausender Haarrisse in den Reaktordruckbehältern im Mittelpunkt steht. Man müsse sich bei Zweifeln immer für die Sicherheit entscheiden, betont Mertins.

"Wenn ein Reaktordruckbehälter zu Bruch geht, ist die Situation nicht mehr beherrschbar. Der Kern könnte nicht mehr gekühlt werden. Wir würden eine Kernschmelze erleben", warnt Experte Mertins.

Zu dieser Einschätzung kommen auch die Wiener Wissenschaftler der IRS-Studie. Ohne Kühlung könne ein Kernschaden sehr bald nach dem Versagen des Behälters erwartet werden.

"Für den Fall eines großen Kühlmittelverluststörfalls (LOCA) ergeben aktuelle Berechnungen eine Kernschmelze nach 20 bis 30 Minuten."

Das würde zu einer Verstrahlung großer Flächen in Mitteleuropa führen. "Was die Konsequenzen betrifft, lässt sich das mit Fukushima vergleichen. Ungekühlter Brennstoff hätte freien Zugang zur Atmosphäre." Große Mengen an Iod, Cäsium, Tellur, Strontium und Ruthenium würden freigesetzt.

Mertins Einschätzung zufolge könne hinsichtlich des Gefahrenpotentials zwischen Tihange 1 und 2 nicht wirklich unterschieden werden. Allerdings sei Tihange 2 sicherheitstechnisch besser ausgelegt. Auch die Anlage in Fessenheim, eine der ältesten der Welt, dürfe bei der Diskussion um die Stilllegung maroder AKWs nicht vergessen werden. Sie sei konzeptionell mit Tihange 1 zu vergleichen.

Das würde ein Gau bedeuten

In der Aachener Region ist die Sorge vor einem Atomunfall in Belgien sehr groß. Bei einem Nuklearunfall wären zehntausende Menschen betroffen. Laut Wiener IRS-Studie sei die Wahrscheinlichkeit einer hoch dosierten radioaktiven Belastung von Aachen und Umgebung viel höher als die des belgischen Küstengebietes.

Für ihre Berechnungen zogen die Experten die dortigen Wetterverhältnisse mit ein. Es ist demnach zu befürchten, dass Aachen bei üblichen Verhältnissen so stark getroffen sein würde wie Orte in der unbewohnbaren 20-Kilometer-Zone um Fukushima.

Auch Städte wie Lüttich (Belgien) und Maastricht (Niederlande) würden von der Wolke erreicht – ebenso Düsseldorf und Köln (20 Prozent und mehr Wahrscheinlichkeit), Dortmund (zehn Prozent und mehr) und Frankfurt am Main (acht Prozent und mehr). "Die Aachener Zeitung" hat dies grafisch veranschaulicht.

Katrastrophenhilfe mangelhaft

Ein Unfall in dem nur 80 Kilometer von Rheinland-Pfalz entfernten Reaktor "hätte nicht nur eine Strahlenbelastung der Menschen, sondern auch die radioaktive Kontaminierung von Boden, Wasser und Nahrungsmitteln in der gesamten Region zur Folge", warnt die rheinland-pfälzische Umweltministerin Ulrike Höfken.

Besonders problematisch: Bei einem schweren Nuklearunfall würde die Katastrophenhilfe in der Grenzregion nach einer neuen Studie nicht gut funktionieren.

Deutschland, Belgien und die Niederlande seien auf ein solches Reaktorunglück nicht gut vorbereitet, warnte der niederländische Untersuchungsrat für Sicherheit in einem im Januar in Den Haag vorgelegten Report.

"Der Untersuchungsrat stellt fest, dass die Zusammenarbeit auf Papier zum Teil geregelt ist, aber wahrscheinlich nicht gut verlaufen wird, wenn tatsächlich ein Nuklearunglück geschieht", sagte der Vorsitzende des Untersuchungsrates, Tjibbe Joustra, der Deutschen Presse-Agentur.

So ergreifen etwa alle drei Länder unterschiedliche Maßnahmen, um Bürger vor Strahlungen zu schützen. Und so könnte es passieren, dass Deutschland ein weitaus größeres Gebiet evakuiert als Belgien, oder dass ein Land mehr Jod-Pillen verteilt als das andere. "Um Panik und Unruhe zu verhindern, müssen Bürger klar und eindeutig informiert werden", forderte der Vorsitzende Joustra.

Völlig unklar ist auch, wer im Notfall entscheidet. Und es gibt kaum gemeinsame Übungen. Das Bundesumweltministerium kündigte an, die Studie auf mögliche Verbesserungen beim Notfallschutz zu prüfen.

Das Ministerium dränge seit Jahren darauf, die Planungen in Europa besser anzugleichen. Zur Verbesserung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit gebe es einen guten Austausch mit den Nachbarländern.

Politiker beißen auf Granit

Auch Politiker und Kommunen fordern die vorzeitige Abschaltung von Tihange 2 und Doel 3 und strengten bereits mehrere Klagen an.

Ein Abschalten der Anlage selbst sei ein beherrschbarer Prozess, sagt Mertins. Der Experte gibt aber zu bedenken: "Solange der Brennstoff noch im Druckbehälter ist, muss das gesamte Sicherheitssystem in Betrieb sein, als wäre die Anlage noch in Betrieb". Deshalb sei es nach dem Abschalten wichtig, die Brennstäbe so schnell wie möglich aus dem AKW zu entfernen.

Nur: Die Abschaltung von Tihange liegt allein in der nationalen Zuständigkeit Belgiens. Noch aber stößt die wiederholte Forderung einer Stilllegung dort auf taube Ohren. "Das ist leider immer wieder das Problem mit grenznahen Anlagen", sagt Mertins.

Die belgische Seite machte nach Angaben des nordrhein-westfälischen Wirtschaftsministers, Andreas Pinkwart (FDP), erneut klar, dass die beiden Blöcke wie im Atomausstieg geplant bis 2022 und 2023 in Betrieb bleiben sollen.

Am Freitag und Samstag nun kommen Wissenschaftler und Atomexperten aus aller Welt in Aachen zusammen, um weiter über das marode Atomkraftwerk Tihange zu beraten.

https://web.de/magazine/politik/tihange-doel-fessenheim-deutschen-grenzen-droht-atomare-gau-32914444






April 12 2018

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Das UVEK hat heute die definitive Höhe der Stilllegungs- und Entsorgungskosten festgelegt. Die SES begrüsst den Entscheid, auf die von der Stenfo-Verwaltungskommission vorgeschlagenen Kostenreduktionen zu verzichten. Nicht geäussert hat sich das UVEK jedoch zum Sicherheitszuschlag, der laut Vorschlag der Stenfo-Verwaltungskommission ebenfalls reduziert werden soll. Die SES lehnt dies entschieden ab und fordert vom Bundesrat bei den Entsorgungskosten eine Erhöhung des Zuschlags auf 100%.



https://energiestiftung.ch/medienmitteilung/stilllegungs-und-entsorgungskosten-sicherheitszuschlag-muss-beibehalten-bzw-erhoeht-werden.html

April 11 2018

April 08 2018

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Le réacteur n°1 de la centrale nucléaire de Flamanville (Manche) s'est arrêté automatiquement dans la nuit de jeudi 5 à vendredi 6 avril 2018. Il ne sera pas reconnecté, car la maintenance dans le cadre de la visite décennale de la centrale commence.

Vendredi 6 avril, à 3 h 45, le réacteur n° 1 de la centrale nucléaire de Flamanville s'est arrêté automatiquement. Cela fait suite à la perte d'un signal nécessaire à la régulation des grappes de commande, des outils qui permettent de réguler la puissance du réacteur. Cet incident est dû à la défaillance d'un boîtier électronique, selon EDF.




https://www.tendanceouest.com/actualite-270401-centrale-de-flamanville-a-peine-reconnecte-le-reacteur-n-1-s-arrete-de-nouveau.html

April 07 2018

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La Commission nationale du débat public (CNDP) organisera un débat public au second semestre 2018 pour la préparation de la cinquième édition du plan national de gestion des matières et déchets radioactifs (PNGMDR) 2019-2021, indique-t-elle dans un communiqué.

La CNDP considère en effetque "les citoyens doivent pouvoir contribuer à l'élaboration des priorités d'action des pouvoirs publics dans le domaine de la gestion des matières et des déchets radioactifs". Le PNGMDR 2016-2018 avait, quant à lui, été soumis à simple consultation publique par le ministère de l'Environnement.

L'article L. 542-1-2 du code de l'environnement prévoit l'adoption tous les trois ans d'un plan national de gestion des matières et déchets radioactifs (PNGMDR). Elaboré par l'Autorité de sûreté nucléaire (ASN) et le gouvernement, il dresse le bilan des modes de gestion existants des matières et des déchets radioactifs, recense les besoins prévisibles d'installations d'entreposage ou de stockage, et précise les capacités nécessaires pour ces installations et les durées d'entreposage. "La démarche engagée tous les trois ans fait une large place au pluralisme et à la transparence", assure le ministère. Les plans font l'objet d'une évaluation environnementale. Ils sont transmis au Parlement et sont rendus publics. Les prescriptions des plans sont enfin établies par voie réglementaire.





https://www.actu-environnement.com/ae/news/pngmdr-dechets-radioactifs-debat-puclic-cndp-31012.php4




April 06 2018

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Solar- und Windstrom sowie Wärmeproduktion. Es werden auf einem Einfamilienhaus 80000 kWh produziert. Gebraucht werden ca. 20000 kWh. 60000 kWh gehen ins Netz. Eine Anlage kostet CHF 50‘000.-. Bei einer Annuität von 8 Prozent (sehr hoch) betragen die jährlichen Kosten Fr. 4‘000.-. Wird mit tiefen Energiekosten von 10 Rp./kWh gerechnet, so werden im Eigenverbrauch 2000 Franken eingespart. Wird die eingespeiste Energie mit tiefen 5 Rp./kWh entschädigt, so entsteht ein Ertrag von 3000 Franken im Jahr. Unter dem Strich resultiert ein Gewinn von 1000 Franken. 
Werden heutige Fördermittel einbezogen (über 1 Milliarde pro Jahr), die richtig eingesetzt werden müssten, so könnte pro Anlage mindestens 10000 Franken bezahlt werden. Ein Steuerabzug in gleicher Höhe kommt hinzu. Die Kosten sinken um 1600 Franken. Der Ertrag steigt auf 2600 Franken. Fazit: Nachhaltige Energieversorgung perfekt. Plus schöne Ferien. Es ist zu hoffen, dass das Projekt mit hohem Tempo vorankommt.





http://www.luzernerzeitung.ch/nachrichten/zentralschweiz/luzern/kombikraftwerke-im-ziegelformat-praesentiert;art9647,1228921
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NWA Schweiz 

Wir präsentieren Euch hier ein Porträt-Ultraschall-Bild von einem netten Freund, dem Reaktordruck-Behälter des AKWs Beznau I.

Im oberen Kernring des Druckbehälters sieht man hunderte von Aluminiumoxid-Einschlüssen. Insgesamt wurden im Stutzenring B (siehe zweite Grafik) 119 und im oberen Kernring C 3519 Befunde registriert. Ob diese Aluminiumoxid-Einschlüsse das Risiko von Sprödbrüchen erhöhen, ist umstritten. Fest steht, dass Aluminiumoxid herausrieselt, wenn man den entsprechenden Stahl mit Spezialwerkzeugen aufschneidet.


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Umweltinstitut München e.V.

Postkarten-Aktion gegen Risikoreaktoren

Deutsche Atomfabriken versorgen marode AKW wie Tihange, Doel oder Fessenheim mit Brennstoff. Unsere Botschaft an die Bundesregierung: Die Brennelemenente dürfen nicht zugestellt werden – zu groß ist die Gefahr für die Bevölkerung!

Bestellt euch jetzt unsere Aktionskarten und informiert damit Andere über das Risiko der Schrottmeiler. Die Rückseite des auffälligen „Abholscheins“ ist eine Postkarte an uns, auf der man für einen Lieferstopp unterschreiben kann. Die Karten wollen wir zusammen mit den Online-Unterschriften an die neue Umweltministerin Svenja Schulze überreichen. Werft die Karten in Briefkästen oder heftet sie mit einem Klebestreifen an die Haustür eurer Nachbarschaft.

Kostenlos bestellen könnt ihr unter  https://www.umweltinstitut.org/mitmach-aktionen/lieferstopp-fuer-risikoreaktoren.html?activeTab=3

April 05 2018

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Nuclear Genocide 

"The utility is currently checking the reactor without taking it offline."
At Nuclear Genocide we have previously covered the danger posed by putting back on line all of Japans reactors that have been mothballed since the triple meltdowns at Fukushima Daiichi.
Only minimal maintenance has been carried out over the last 7 years on these plants. They are literally more dangerous today than they have ever been.

https://mainichi.jp/english/articles/20180402/p2g/00m/0dm/005000c


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Fessenheim Reaktor 2 noch nicht in Betrieb, aber er dampft schon mal wieder. @AndreHatz Situation dangereuse à #Fessenheim : le redémarrage du réacteur 2 a été autorisé par l'ASN malgré les demandes de contre-expertises préalables. Or, EDF n'arrive pas à faire redémarrer le réacteur grabataire depuis 4 jours déjà ! Beaucoup de vapeur, production négative, et DANGER.




https://www.facebook.com/FessenheimStilllegenJetzt/?hc_ref=ARSX-tyyGkjpb_qFnASGCWTfvXe9Xrh_YjuB7ZCkNj_bYKFS8ifZLngcvtU0maN4wwg

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Kostengünstiger Ausbau mit Photovoltaik und Windanlagen in Süddeutschland möglich. Konkurrenzfähiger auch gegenüber Kohlestrom. Von Seite der Regierung in Bayern wird auf Netzausbau zu Offshore-Anlagen in der Nordsee gedrängt. 
„Fraunhofer-Studie straft Zentralisten Lügen. Windkraft an Land und Photovoltaik sind die derzeit wirtschaftlichsten regenerativen Energien. In der vierten Auflage seiner Studie „Stromgestehungskosten Erneuerbare Energien“ stellt das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE fest: „Photovoltaik und Onshore-Wind sind die günstigsten Erneuerbare-Energien-Technologien in Deutschland“. „Windstrom ist also an guten Landstandorten betriebswirtschaftlich günstiger zu produzieren als Offshore“, bestätigt Studien-Projektleiter Christoph Kost auf Nachfrage.“





http://www.bayerische-staatszeitung.de/staatszeitung/wirtschaft/detailansicht-wirtschaft/artikel/fraunhofer-studie-straft-zentralisten-luegen.html

April 04 2018

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Fukushima is full of nasty surprises, similar to John Carpenter’s classic film The Thing (1982), which held audiences to the edge of their seats in anticipation of creepy monsters leaping out from “somebody, anybody, nobody knows for sure,” but unlike Hollywood films, Fukushima’s consequences are real and dire and deathly. It’s an on-going horror show that just won’t quit.

Only recently, a team of international researchers, including a group of scientists from the University of Manchester/UK and Kyushu University/Japan made a startling discovery. Within the nuclear exclusion zone in paddy soils and at an aquaculture center located several miles from the nuclear plant, the research team found cesium-rich micro-particles.




https://www.counterpunch.org/2018/04/02/fukushima-jitters/




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NWA Schweiz

Das AKW Beznau und die Strahlengrenzwerte. Diese Grafik von der https://www.facebook.com/energiestiftung zeigt ganz rechts die austretende Strahlung aus dem AKW Beznau, 78 Millisievert (mSv) pro Jahr, im Falle eines Erdbebens, wie es alle 10'000 Jahre vorkommt. Ganz links das Schutzziel für ein geologisches Tiefenlager in der Schweiz, bei 1 mSv pro Jahr liegt der Grenzwert aktuell gemäss Strahlenschutzverordnung, rund um das AKW Fukushima wird ab 30 mSv evakuiert. In der Schweiz gilt gemäss Notfallkonzept des Bundes 20 mSv pro Jahr als Grenzwert (in der Grafik das rote Häuschen mit dem Pfeil).

In einem laufenden Verfahren vor Bundesverwaltungsgericht kämpfen unsere Verbündeten vom Verein "Bezau Verfahren" darum, dass der Grenzwert von 1 mSv eingehalten wird, und das AKW Beznau deshalb abgestellt werden muss. Derzeit läuft die Vernehmlassung zu einer neuen Verordnung, die den Strahlenschutz-Grenzwert um den Faktor 100 (!!!) erhöhen will, auf 100 Millisievert. Also auf einen Grenzwert, der dreimal höher ist als der Grenzwert, zu dem rund um das AKW Fukushima evakuiert wird!

Wer es noch nicht getan hat - bitte beteiligt Euch jetzt auf  www.energiestiftung.ch  mit einer Stellungnahme ans Bundesamt für Energie BfE.




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Schweinderl